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Abschied von „digitalem Gold“: BPI-Studie zeigt, dass gewöhnliche Amerikaner Kontrolle und Mikroinvestitionen bevorzugen

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Die Kryptowährungsbranche hat ein Jahrzehnt damit verbracht, Bitcoin BTC$77.876,67 als „digitales Gold“ zu bewerben: ein nicht-physischer Vermögenswert mit festem Angebot, der nicht entwertet werden kann und somit einen Schutz gegen Inflation und andere makroökonomische Risiken bietet, die traditionelle Finanzanlagen belasten.

Allerdings, eine neue Studie des Bitcoin Policy Institute (BPI), zusammen mit dem Meinungsforschungsunternehmen Cygnal und der Bildungs-Nichtregierungsorganisation Neighborhood Bitcoin, legt nahe, dass die Metapher nicht so effektiv ist, wie lange angenommen wurde. Der Begriff „digitales Gold“ findet nicht genügend Anklang, um neue Ebenen der Massenadoption zu erreichen.

Die Umfrage umfasste eine Basis von 1.516 Befragten in den USA – acht persönliche Fokusgruppen in Ohio und Tennessee sowie einen Nachrichtentest zur Validierung bei 1.000 Personen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass das Argument des „digitalen Goldes“ nicht das überzeugendste war.

Die Studie identifizierte ein „überzeugbares Mittelfeld“-Segment, das 52 % der Befragten umfasst und sich aus „neugierigen Unentschlossenen“ (32 %) sowie „finanziell belasteten Abgekoppelten“ (20 %) zusammensetzt.

Die Ergebnisse der Umfrage legen nahe, dass einige der bekanntesten Verkaufsargumente für Bitcoin möglicherweise nur bedingt für dieses Publikum geeignet sind.

„Digitales Gold“ beispielsweise verwirrte Fokusgruppen-Teilnehmer und belegte in nationalen Tests einen der unteren Plätze. Stattdessen konzentrierten sich die stärksten Themen auf Kontrolle, nachgewiesene Leistung, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit.

Eine Botschaft betonte, dass Käufer nicht vollständig „all-in“ gehen müssen, und appellierte an die Befragten, selbst zu entscheiden, wie viel sie investieren möchten, „selbst wenn es nur 10 Dollar zum Anfang sind.“ Eine weitere hob die historischen Vierjahresrenditen von Bitcoin hervor, während Nachrichten, die den Zugang über bekannte Finanzunternehmen wie Fidelity und Charles Schwab hervorhoben, darauf abzielten, Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Komplexität auszuräumen.

Die Unterscheidung ist wichtig, da die Forschung nahelegt, dass das Adoptionsproblem von Bitcoin zunehmend eher ein Präsentations- als ein Bekanntheitsproblem sein könnte. Nachdem den Befragten 19 Botschaften gezeigt wurden, sank der Anteil derjenigen, die angaben, "überhaupt nicht interessiert" am Besitz von Bitcoin zu sein, von 39 % auf 32 %, während der Anteil derjenigen, die sehr oder äußerst interessiert waren, von 19 % auf 24 % stieg – was die Forscher als eine etwa 12-prozentige Netto-Verschiebung hin zum Interesse beschrieben.

Ein weiterer hervorgehobener Trend war, wer diese Botschaften über die Vorteile des Bitcoin-Besitzes vermitteln sollte. Im Gegensatz zu bestimmten Annahmen, dass das Interesse an Kryptowährungen durch Promi- oder Influencer-Empfehlungen getrieben wird (die zu den am wenigsten vertrauenswürdigen Fürsprechern zählten), bevorzugten die Befragten überwältigend persönliche Finanzberater (33 %), Experten für Altersvorsorgeplanung (25 %) und vertrauenswürdige Freunde oder Familienmitglieder, die bereits Bitcoin besitzen (23 %).

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