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Die ukrainische Polizei hat einen Krypto-Betrug zerschlagen, der monatlich bis zu 1 Million Dollar erbeutete

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Die Salden auf dem Bildschirm stiegen weiterhin an.

Für Nutzer einer Gruppe von Websites, die derzeit in der Ukraine untersucht werden, bedeutete dies, dass ihre Investitionen zunahmen.

Ihre steigenden Guthaben bauten jedoch nur ein trügerisches Sicherheitsgefühl auf. Als es Zeit wurde, abzuheben, änderte sich die Lage.

Laut ukrainischen Behörden wurden Benutzer dieser Plattformen, als potenzielle Investoren versuchten, ihr Geld abzuheben, aufgefordert, ihre Haupt-Kryptowallets zu verbinden. Sobald dieser Zugang gewährt wurde, wurde er genutzt, um scheinbar eine kleine Testtransaktion zu genehmigen.

Plötzlich war ihr Geld verschwunden.

Ukrainische Behörden teilten mit, dass die Operation einen in die Websites eingebauten Krypto-„Drainer“ nutzte, sodass beim Zugriff auf die Wallets der Nutzer deren Gelder automatisch auf Wallets unter Kontrolle der Betreiber übertragen wurden.

Nachdem die Gelder überwiesen worden waren, wurde das Opfer von der Plattform ausgeschlossen. Ukrainische Polizei gaben bekannt, dass sie den Betrieb eingestellt haben das Netzwerk, das angeblich Personen in über 20 Ländern ins Visier genommen hat. Die Ermittler haben bisher 62 Opfer identifiziert und der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) sagte Der Umsatz der Operation könnte 1 Million US-Dollar pro Monat erreichen.

Поліцейські припинили діяльність мережі фейкових інвестиційних платформ, через які шахраї викрадали криптовалюту у громадян понад 20 країн

Наразі поліцейські встановили 62 потерпілих.

🔗 Деталі: https://t.co/e4OZtqg0gB pic.twitter.com/QblK1EWXi8

— Національна поліція України (@NPU_GOV_UA) September 1, 2026

Die vor dem Diebstahl angezeigten falschen Gewinne waren Teil des Plans. Die Polizei erklärte, dass Betreiber Transaktionen manuell erstellten und die Kontostände der Nutzer anpassten, um den Eindruck zu erwecken, dass ihre Investitionen wachsen würden.

Die Plattformen waren nicht nur auf Kryptowährungen aus. Während der Registrierung und Identitätsüberprüfungen sammelten die Betreiber laut Polizei Passinformationen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Login-Daten, Passwörter und Fotos.

Dies verschaffte dem angeblichen Schema Zugang zu digitalen Vermögenswerten und persönlichen Informationen, die potenziell für andere Arten von Betrug verwendet werden könnten.

Ermittler geben an, dass der Hauptorganisator, ein 25-jähriger IT-Spezialist, mehr als 46 ukrainische Staatsbürger rekrutierte und mehrere Büros in Kiew und der umliegenden Region betrieb. Technische Mitarbeiter bauten und warteten die gefälschten Webseiten und sorgten dafür, dass diese online blieben. Weitere Mitarbeiter kontaktierten potenzielle Opfer, führten die Büros oder stellten die Sicherheit sicher.

Die Polizei gab an, dass die Opfer aus Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Spanien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Israel und anderen Ländern stammten.

Infrastrukturelle Hinweise

Ein bedeutender Durchbruch in der Untersuchung kam von der Infrastruktur außerhalb der Ukraine.

Behörden konnten die von der Gruppe genutzte Serverausrüstung zurückverfolgen und stellten fest, dass diese sich in den Niederlanden befindet. Sie erhielten Zugriff auf eine dort gespeicherte Datenbank. Die Aufzeichnungen enthielten Listen mit Opfern, Krypto-Wallet-Adressen, angeblich gestohlenen Beträgen, interne Kommunikationen sowie Informationen darüber, wie die gefälschten Plattformen betrieben wurden.

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