de
Zurück zur Liste

Swiss Bankers wird offizieller Payment-Partner des FC Basel – kommt jetzt die FCB-Krypto-Karte?

source-logo  bitcoinnews.ch 3 S
image

Der FC Basel gilt längst als Bitcoin- und Banking-affinster Club der Schweiz: Mit dem Wiener Krypto-Broker Bitpanda als Hauptsponsor trägt Rotblau seit gut einem Jahr die Krypto-Welt auf der Brust. Nun holt der FCB mit Swiss Bankers, der Payment-Tochter der Hypothekarbank Lenzburg, einen zweiten Fintech-Player in die Sponsorenfamilie – und die Konstellation lässt aufhorchen: Alles deutet auf eine gemeinsame FCB-Karte hin, bei der Krypto und Payment zusammenfinden könnten.

Rotblau baut sein Fintech-Ökosystem aus

Der FC Basel 1893 und Swiss Bankers haben eine langfristige Partnerschaft angekündigt. Das Unternehmen tritt künftig als «Offizieller Payment-Partner des FC Basel 1893» auf. Gemeinsam wollen die Partner neue Angebote rund ums Bezahlen entwickeln, die den Fans am Matchtag und darüber hinaus Mehrwert bieten sollen – im Stadion, im Fanshop und im Alltag. Details wollen die Partner erst später kommunizieren.

Für die Krypto-Community ist die Personalie deshalb spannend, weil der FCB bereits bestens mit der digitalen Asset-Welt vernetzt ist: Bitpanda, einer der grössten Krypto-Broker Europas, ist seit gut einem Jahr Hauptsponsor des Clubs. Die Multi-Asset-Plattform, die auch bei Paris Saint-Germain, der AC Mailand und dem FC Bayern München engagiert ist, nutzt das Engagement im Joggeli gezielt, um ihre Präsenz im attraktiven Schweizer Markt auszubauen – mit digitalen Fan-Erlebnissen, Content-Formaten und strategischen Initiativen, die Fussball-Leidenschaft und moderne Investmentkultur verbinden sollen.

Swiss Bankers + Bitpanda = FCB-Karte?

Genau hier wird die Rechnung interessant. Michael Heim von der «Handelszeitung» verfolgt schon seit Wochen die Spur einer gemeinsamen Karte von FCB, Bitpanda und Swiss Bankers – ausgelöst durch ein offenbar zu früh aufgeschaltetes Swiss-Bankers-Logo auf der FCB-Website.

Die Indizien sprechen für sich:

Swiss Bankers ist etablierte Kartenherausgeberin und nun offizieller Payment-Partner. Bitpanda wiederum bietet seinen Schweizer Kundinnen und Kunden – anders als im europäischen Ausland – bislang keine Karte an. Und der FCB könnte Saisonkarte, digitale Zusatzleistungen und Fan-Bindung elegant mit einem eigenen Kartenprodukt verknüpfen. Eine FCB-Karte, über die sich womöglich auch Krypto-Guthaben ausgeben liessen, würde alle drei Puzzleteile zusammenfügen.

FCB-CCO Jean-Paul Saija befeuert die Erwartungen:

«Bezahlen gehört zum Fussballerlebnis dazu – im Stadion, im Fanshop und im Alltag.» Man wolle dieses Erlebnis für die Fans einfacher und attraktiver machen. Swiss-Bankers-CEO Roland Greber legt nach und verspricht, das Fan-Erlebnis «auf eine neue Ebene zu heben»

die Fans dürften sich auf das freuen, was kommt.

Wer ist Swiss Bankers?

Swiss Bankers ist alles andere als ein Startup: 1975 gegründet und einst durch Travelers Cheques bekannt geworden, hat sich das Unternehmen mit Standorten in Bern, Zürich und Vaduz auf guthabenbasierte Zahlungsprodukte für den weltweiten bargeldlosen Zahlungsverkehr spezialisiert. Seit Januar 2025 gehört Swiss Bankers zur Hypothekarbank Lenzburg – jener Bank, die in der Schweizer Fintech- und Krypto-Szene als eine der innovationsfreudigsten gilt und mit ihrer Tochter Finstar auch Embedded Finance und Banking-as-a-Service vorantreibt.

Fazit

Offiziell ist bislang nur die Payment-Partnerschaft. Doch die Konstellation aus Kartenherausgeberin (Swiss Bankers), Krypto-Broker ohne Schweizer Karte (Bitpanda) und einem Club mit treuer, digital-affiner Fangemeinschaft (FCB) drängt sich geradezu auf. Sollte die FCB-Karte mit Krypto-Anbindung kommen, wäre das ein weiteres Signal, wie selbstverständlich Bitcoin und digitale Assets im Schweizer Mainstream – und im Schweizer Fussball – angekommen sind. Alli zämme, würde man in Basel sagen.

bitcoinnews.ch