KuCoin Pay, die von KuCoin entwickelte Kryptowährungs-Zahlungsplattform, hat ihre überweisungsbasierten Zahlungsfunktionen in Bangladesch, Mexiko und Sambia ausgeweitet.
Die Maßnahme zielt darauf ab, digitale Assets mit in wachstumsstarken Märkten weit verbreiteten lokalen Zahlungssystemen zu verbinden.
Die Einführung integriert Kryptowährungen und Stablecoins in etablierte Banken- und Zahlungsnetzwerke in den drei Märkten.
Dazu gehören die mobilen Zahlungsplattformen bKash und Nagad in Bangladesch, SPEI-kompatible Banküberweisungswege in Mexiko und Mobile‑Money‑Dienste von MTN Group und Airtel Africa in Sambia.
Die Expansion spiegelt die zunehmende Bedeutung lokaler Banküberweisungen und Mobile‑Money‑Dienste in Schwellenländern wider, in denen Verbraucher diese Systeme zunehmend für Gehaltszahlungen, Geldüberweisungen, Händlertransaktionen und Peer‑to‑Peer‑Zahlungen nutzen.
Integration in die lokale Finanzinfrastruktur
KuCoin Pay erklärte, die Plattform sei darauf ausgelegt, digitale Assets in vertraute Finanzsysteme zu integrieren und die Komplexität zu verringern, die häufig mit der Einbindung von Kryptowährungen in den täglichen Finanzverkehr verbunden ist.
Das Unternehmen erklärte, seine Technologie unterstütze lokalisierte Zahlungsrouten durch tiefe Integration in lokale Bank‑ und Zahlungsinfrastrukturen.
Anstatt von Nutzern zu verlangen, komplexe Backend‑Prozesse zu durchlaufen, identifiziert die Plattform geeignete Zahlungswege über eine einheitliche technische Schnittstelle.
Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht dieser Ansatz, dass Transaktionen mit digitalen Assets eher wie traditionelle E‑Wallets, Mobile‑Money‑Dienste oder lokale Instrumente für Banküberweisungen funktionieren.
Indem Kryptowährungen und Stablecoins mit bestehender Finanzinfrastruktur verbunden werden, will KuCoin Pay digitale Assets für reale Anwendungsfälle praktikabler machen, Reibung reduzieren und den Überweisungsprozess vereinfachen.
Fokus auf praktische Krypto‑Anwendungen
KuCoin‑Manager erklärten, Zahlungen seien einer der wichtigsten Wege, damit digitale Assets in der Realwirtschaft breitere Nutzung finden.
„Krypto entwickelt sich zu einer neuen Anlageklasse mit wachsender Relevanz in der Realwirtschaft, und Zahlungen sind einer der wichtigsten Wege, wie dieser Wert die Nutzer erreicht“, sagte Alicia Kao, Managing Director von KuCoin.
„Durch KuCoin Pay bauen wir vertrauenswürdige und lokalisierte Verbindungen zwischen digitalen Assets und bestehenden Bank‑, Mobile‑Money‑ und Überweisungsinfrastrukturen auf. Indem wir Krypto in die Finanzsysteme integrieren, die Menschen bereits nutzen, helfen wir digitalen Assets, über reines Halten und Handeln hinaus in praktische finanzielle Aktivitäten vorzudringen, und unterstützen gleichzeitig inklusivere und zukunftsfähigere Finanzökosysteme in wachstumsstarken Märkten.“
Das Unternehmen erklärte, die Expansion diene dazu, den Zugang zu digitalen Assets zu verbessern, indem Nutzer Kryptowährungen über Zahlungssysteme nutzen können, die sie bereits im Alltag verwenden.
Weitere Expansion geplant
Mit Blick nach vorn gab KuCoin Pay an, die Kompatibilität mit lokalen Bank‑ und Zahlungssystemen in weiteren Märkten weiter auszubauen.
Das Unternehmen beabsichtigt außerdem, die technische Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern und praktische Kryptowährungs‑Zahlungsanwendungen in den unterstützten Regionen weltweit auszuweiten.
Die jüngste Expansion unterstreicht einen breiteren Branchentrend zur Integration digitaler Assets in bestehende Finanzinfrastrukturen, insbesondere in Schwellenmärkten, in denen Mobile‑Money‑ und lokale Überweisungsnetzwerke eine zunehmend zentrale Rolle im täglichen Handel und bei der finanziellen Inklusion spielen.
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