Binance soll seinen MiCA-Lizenzantrag zurückgezogen haben. Das erfuhr $BTC-ECHO aus Branchenkreisen. Demnach sollen sich sowohl die ESMA als auch die EZB-Chefin in den Genehmigungsprozess eingeschaltet und sich gegen eine Zulassung ausgesprochen haben. Der Grund: Offenbar gibt es Zweifel an der Eignung der griechischen HCMC. Man traue der Finanzbehörde wohl nicht die Aufsicht über die weltgrößte Krypto-Börse zu. Das “Risiko für die Europäische Finanzstabilität” sei zu groß gewesen, so die Quelle.
$BTC-ECHO bat Binance um Stellungnahme zu dem Sachverhalt. Zum Zeitpunkt des Schreibens blieb eine Antwort noch aus.
Sollte Binance bis zum 1. Juli keine Erlaubnis vorweisen können, hätte das direkte Konsequenzen für Kunden in Europa. Kürzlich hatte die ESMA eine Guideline veröffentlicht, welche Maßnahmen auf betroffene Krypto-Anleger zukommen.
Binance will Kunden über weitere Entwicklungen informieren
In einer Stellungnahme vom 17. Juni hatte Binance noch betont, in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen in Compliance-Strukturen und regulatorische Prozesse vorgenommen zu haben. Europa bleibe ein zentraler Markt für die langfristige Strategie des Unternehmens.
“Unsere Priorität ist es, Beeinträchtigungen für Nutzer so gering wie möglich zu halten”, so der Standpunkt der Börse. Binance wolle einen geordneten Prozess unterstützen und seine Kunden über weitere Entwicklungen informieren. Was mit den Kundengeldern passiert, liest du hier: Ärger mit MiCA: Droht Binance das Aus in Europa?