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Kann LINK die $8‑Marke zurückerobern, während Chainlink Echtzeit‑FX‑Abwicklung anstrebt?

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Chainlink ($LINK) blieb am Mittwoch unter Druck und notierte um etwa $7,6, nachdem es in einer Woche um nahezu 7 % gefallen war.

Trotz der Ankündigung einer bedeutenden Zusammenarbeit mit multinationalen Finanzinstituten zur Modernisierung der globalen Deviseninfrastruktur hat der Token Schwierigkeiten, bullische Dynamik zu gewinnen.

Während moderate ETF‑Zuflüsse auf ein gewisses institutionelles Interesse hindeuten, belasten bärische Positionierungen in Derivaten und schwache technische Indikatoren weiterhin die kurzfristige Perspektive von $LINK.

Chainlink startet globale Arbeitsgruppe zur FX‑Abwicklung

Chainlink kündigte am Dienstag die Bildung einer neuen Arbeitsgruppe an, an der mehrere multinationale Organisationen aus Europa und Südkorea beteiligt sind, die zusammen mehr als 10 Billionen US‑Dollar an verwaltetem Vermögen repräsentieren.

https://twitter.com/chainlink/status/2069449092967649553

Die Initiative konzentriert sich auf die Modernisierung der Devisen (FX)-Infrastruktur und die Prüfung eines Übergangs von herkömmlichen T+2‑Abwicklungssystemen hin zu Echtzeit‑T+0‑Modellen.

Laut Chainlink zielt die Zusammenarbeit darauf ab, direkte atomare Swaps regulierter, fiat‑gedeckter digitaler Vermögenswerte zu ermöglichen, einschließlich euro‑ und südkoreanisch‑won‑denominierter Stablecoins.

Das Projekt wird Chainlinks Dateninfrastruktur, Interoperabilitätslösungen und Orchestrierungsstandards in Verbindung mit FairSquareLab’s On‑Chain‑FX‑Abwicklungstechnologie nutzen.

Die Initiative stellt einen potenziell bedeutenden Meilenstein für das Chainlink‑Ökosystem dar, da eine breitere Adoption seiner Infrastruktur die Nutzbarkeit und Relevanz des $LINK‑Tokens im Laufe der Zeit stärken könnte.

Trotz der positiven langfristigen Implikationen hat die Ankündigung kurzfristig jedoch kein nennenswertes Kaufinteresse erzeugt.

$LINK notiert weiterhin unter der psychologisch wichtigen Marke von $8, was darauf hindeutet, dass Händler eher auf die breitere Marktschwäche als auf zukünftige Adoptionsaussichten fokussiert sind.

Es gibt erste Anzeichen für eine Rückkehr institutioneller Nachfrage. Laut SoSoValue‑Daten verzeichneten Chainlink‑Spot‑ETFs am Dienstag Nettozuflüsse von circa $137.710, nachdem in der vorherigen Sitzung Abflüsse von $490.920 registriert worden waren.

Obwohl der Zufluss vergleichsweise klein bleibt, könnte er ein verbessertes AnlegerSentiment signalisieren, falls sich der Trend in den kommenden Tagen fortsetzt.

Anhaltende institutionelle Akkumulation würde wahrscheinlich zusätzliche Unterstützung für $LINK bieten und seine Erholungs‑Aussichten verbessern.

$LINK bleibt unter wichtigem Widerstand gefangen

Der $LINK/USD‑4‑Stunden‑Chart bleibt trotz der positiven Entwicklungen im Chainlink‑Ökosystem bärisch.

$LINK handelt derzeit um $7,64 und liegt weiterhin unter seinen 50‑, 100‑ und 200‑Tage‑Exponential‑Moving‑Averages (EMAs), die sich in einer Bandbreite von etwa $8,54 bis $10,49 konzentrieren.

Diese Ansammlung von gleitenden Durchschnitten schafft eine bedeutende Widerstandszone über dem Kurs, die es den Bullen erschwert, eine nachhaltige Erholung durchzusetzen.

Technische Momentum‑Indikatoren deuten darauf hin, dass der Kaufdruck schwach bleibt.

Der Relative‑Strength‑Index (RSI) notiert derzeit um 38, bleibt unter dem neutralen Niveau von 50 und signalisiert, dass bärisches Momentum weiterhin dominiert.

Unterdessen ist der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht über die Nulllinie gerückt.

Dies deutet zwar auf gewisse gegenläufige Kaufaktivitäten hin, das Signal bleibt jedoch relativ schwach und reicht nicht aus, um eine breitere Trendwende zu bestätigen.

Sollte $LINK eine Erholung versuchen, könnten mehrere wichtige Widerstandslevel den Aufwärtsimpuls begrenzen. Der erste größere Widerstand liegt am 50‑Tage‑EMA nahe $8,54.

Darüber hinaus tritt Widerstand um das $8,74‑Level und am 100‑Tage‑EMA nahe $9,08 auf.

Falls der bärische Trend jedoch anhält, liegt unmittelbare Unterstützung in der Nähe des vorherigen horizontalen Bodens um $7,15.

Sollte der Verkaufsdruck zunehmen, richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Zyklustief‑Region nahe $7,00, die derzeit als letzte signifikante Unterstützung dient, bevor eine breitere bärische Ausdehnung möglich wird.

Ein Durchbruch unter diese Zone könnte das Abwärtsmomentum beschleunigen und $LINK weiteren Verlusten aussetzen.

Chainlinks jüngste FX‑Infrastrukturinitiative unterstreicht die wachsende Adoption seiner Technologie bei großen Finanzinstituten und untermauert seinen langfristigen Wertanspruch.

Der Markt hat diese Entwicklungen jedoch noch nicht in bullische Kursbewegungen umgesetzt.

invezz.com