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NEAR implementiert Schutzmaßnahmen gegen Quantenangriffe

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Ekaterina Bogatyreva

Die Blockchain-Plattform $NEAR Protocol hat das Netzwerk-Upgrade 2.13 veröffentlicht. Dieses Upgrade erweitert das Mainnet um quantenresistente Transaktionssignaturen und dynamisches Resharding – ein Mechanismus, der den Durchsatz der Blockchain bei steigender Last automatisch erhöht. $NEAR implementierte außerdem ein neues, vom US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) zertifiziertes Signaturverfahren.

Das Upgrade nutzt ML-DSA, einen Post-Quanten-Kryptografiestandard, der digitale Signaturen vor zukünftigen Angriffen mit Quantencomputern schützt.

Für die Migration zum neuen Standard müssen keine neuen Konten erstellt werden. In $NEAR ist ein Konto nicht an ein bestimmtes kryptografisches Schlüsselpaar gebunden: Zugriffsschlüssel können geändert werden. Daher genügt bei der Migration zu ML-DSA die Änderung des Kontoschlüssels. Entwickler können dies bereits über die $NEAR CLI durchführen.

Das Upgrade ermöglicht dem Netzwerk zudem, bei steigender Last automatisch neue Shards hinzuzufügen. Zuvor waren dafür ein Protokoll-Upgrade und die Koordination zwischen den Validatoren erforderlich. Jetzt kann ein Shard automatisch aufgeteilt werden, sobald sein Zustand einen festgelegten Schwellenwert erreicht. Der Prozess dauert etwa 1,5 Epochen.

Die neue Funktion soll die Skalierung von Projekten wie $NEAR Intents, einer Infrastruktur für die Interaktion zwischen Blockchains, und near.com, einer netzwerkbasierten Benutzeranwendung, unterstützen. Sie können ihre Kapazität nun automatisch an die steigende Arbeitslast anpassen.

Bild: Magnific