In diesen fünf Handelstagen flossen insgesamt etwa 2,65 Milliarden US-Dollar in die Fonds. Der Zufluss von gestern lag allerdings deutlich unter dem Wert des Vortags, als rund 715 Millionen US-Dollar zuflossen.
Am Montag wurde mit fast 999 Millionen US-Dollar sogar der höchste Zufluss an einem einzelnen Handelstag im Jahr 2026 registriert. Die starke Serie hat auch die Bilanz für September deutlich verbessert.
Seit Monatsbeginn haben die US-amerikanischen Bitcoin-ETFs netto rund 2,37 Milliarden US-Dollar angezogen. Frühere Tage mit Abflüssen sind damit vollständig ausgeglichen. Für das Gesamtjahr 2026 liegt der Nettozufluss nun bei etwa 596 Millionen US-Dollar.
BlackRock und Fidelity führen die Liste an
BlackRock war gestern erneut der größte Empfänger frischen Kapitals. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) zog rund 166 Millionen US-Dollar an.
Fidelity folgte mit seinem Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC). In diesen Fonds flossen etwa 143 Millionen US-Dollar. Zusammen entfiel damit der größte Teil der Zuflüsse des Tages auf die beiden Fonds.
Auch ETFs auf andere große Coins erhielten frisches Kapital. US-amerikanische Ethereum-ETFs verzeichneten gestern Nettozuflüsse von rund 105 Millionen US-Dollar. Für diese Fonds war es der vierte positive Handelstag in Folge.
Der gesamte Nettozufluss seit dem Start der Ethereum-ETFs ist damit auf etwa 13,8 Milliarden US-Dollar gestiegen. XRP-ETFs verzeichneten gestern zudem Zuflüsse von rund 18 Millionen US-Dollar. Seit der Einführung liegt der Wert bei rund 1,8 Milliarden US-Dollar.
Bitcoin gibt Teil der Erholung wieder ab
Die anhaltenden ETF-Zuflüsse fallen in eine volatile Phase für Bitcoin. Der Coin notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 83.400 US-Dollar und liegt damit innerhalb von 24 Stunden rund 1,1 Prozent im Minus. Auf Sicht der vergangenen sieben Tage steht Bitcoin weiterhin etwa 9,5 Prozent höher.