Die Debatte um eine staatliche $BTC-Strategie in den USA gewinnt weiter an Dynamik. Auf der Bitcoin Conference 2026 in Las Vegas stellte der oberste Krypto-Berater des Weißen Hauses eine mögliche Ankündigung in Aussicht. Gemeint ist Patrick Witt, der erklärte, dass in den kommenden Wochen konkrete Schritte folgen könnten. Details nannte er nicht, doch seine Aussagen sorgten für Aufmerksamkeit in der Branche.
JUST IN: 🇺🇸 White House Executive Director says there will be a "big announcmentvin the next few" weeks regarding a Strategic Bitcoin Reserve 👀 pic.twitter.com/ZmCOfxuJaD
— Bitcoin Magazine (@BitcoinMagazine) April 27, 2026
Die Bitcoin Conference gilt als das größte Branchentreffen weltweit und wird regelmäßig für politische Signale genutzt.
“Der Präsident hat letztes Jahr die Exekutivverordnung zur strategischen $BTC-Reserve unterzeichnet, und wir haben uns an die Arbeit gemacht, genau die notwendigen Mechanismen und rechtlichen Auslegungen auszuarbeiten, um dies richtig umzusetzen, zu festigen und die digitalen Vermögenswerte, insbesondere Bitcoin, die wir in der Staatsbilanz führen, zu schützen“, sagte Witt.
USA prüfen strategische Bitcoin-Reserve
Ein zentraler Bezugspunkt bleibt der Gesetzesvorschlag von Cynthia Lummis. Der Bitcoin Act sieht vor, dass die USA über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu eine Million Coins erwerben könnten.
Damit würde sich der Umgang der USA mit $BTC deutlich verändern. Bisher stammen staatliche Bestände überwiegend aus Strafverfahren. Ein gezielter Aufbau einer Reserve hätte eine andere Qualität und würde ein klares Signal an Märkte und andere Staaten senden.
Ob und wann ein solcher Schritt umgesetzt wird, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass die Krypto-Leitwährung längst nicht mehr nur als spekulativer Vermögenswert betrachtet wird, sondern zunehmend auch in strategischen Überlegungen eine Rolle spielt.