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Mutmaßlicher Drahtzieher eines Krypto-Ponzi-Systems über 165.000.000 Millionen US-Dollar nach Abschiebung aus Fidschi in den USA angeklagt

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Edward Zimbardi, der mutmaßliche Drahtzieher eines Krypto-Ponzi-Systems über 165 Millionen US-Dollar, wurde nach seiner Abschiebung aus Fidschi in die Vereinigten Staaten zurückgebracht. Dort muss er sich vor einem Bundesgericht wegen Betrugs und Geldwäsche verantworten.

Am Montag sagte die US-Staatsanwaltschaft für den nördlichen Bezirk von Georgia, die Behörden Fidschis hätten Zimbardi am Freitag in Zusammenarbeit mit dem FBI und dem Außenministerium abgeschoben. Er sollte einem Bundesmagistratsrichter in Los Angeles vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft beantragte seine Inhaftierung bis zum Abschluss der Verfahren in Georgia.

Die Staatsanwaltschaft wirft Zimbardi vor, von Juni 2022 bis August 2023 ein System namens „The Crypto Program“ beworben zu haben. Als Investition in Werbepakete versprach es monatliche garantierte Renditen von 25 Prozent. Tausende Anleger sollen Kryptowährungen im Wert von mehr als 165 Millionen US-Dollar an Wallets überwiesen haben, die Zimbardi heimlich kontrollierte.

Statt Werbepakete zu kaufen, soll Zimbardi mehr als 34 Millionen US-Dollar in riskante Devisengeschäfte investiert haben. Zudem habe er spätere Investitionen zur Auszahlung früherer Anleger verwendet und mindestens 10 Millionen US-Dollar für persönliche Ausgaben ausgegeben, darunter ein Haus, Luxusfahrzeuge und Unterhaltszahlungen.

Zimbardi wurde am 8. Juli in 12 Fällen wegen Überweisungsbetrugs, in 12 Fällen wegen Geldwäsche sowie wegen Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, nach Kenntnis der FBI-Ermittlungen nach Fidschi geflohen zu sein und sich dort mehr als ein Jahr lang aufgehalten zu haben.

cointelegraph.de