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Oracle erweitert seine Plattform für digitale Assets

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Ekaterina Bogatyreva

Oracle hat seinen „Digital Assets Data Nexus“ um neue Funktionen für die Zahlungsabwicklung, die Verwaltung von Wallets und eine KI-gestützte Überwachung erweitert. Oracle ist ein Technologieunternehmen, das Cloud- und Datenbanksoftware für Unternehmen anbietet.

Das Update verknüpft Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten über ISO-20022-Nachrichtenstandards mit bestehenden Bank- und Zahlungssystemen. Banken können die Plattform nutzen, um sowohl traditionelle als auch digitale Geldformen innerhalb eines einheitlichen Betriebsmodells zu verwalten, anstatt für jeden Vermögenswert oder jedes Netzwerk separate Zahlungssysteme aufbauen zu müssen.

Die Plattform unterstützt verschiedene Blockchain-Ledger, Verwahr-Wallets (Custodial Wallets) und Smart Contracts. Zudem lassen sich On-Chain- und Off-Chain-Vorgänge koordinieren, einschließlich Transaktionen, deren Abschluss das Zusammenspiel mehrerer Systeme erfordert.

Oracle ergänzt das System um Kontrollfunktionen für Compliance und Transaktionsmanagement. Banken können KYC-, Sanktions- und AML-Prüfungen durchführen, Überweisungslimits sowie Freigaberegeln festlegen und Wallet-Aktivitäten überwachen. Die „Oracle AI Database“ führt Transaktionshistorien, Smart-Contract-Daten und Workflow-Protokolle zusammen, um Abstimmungen, Audits und Risikoüberwachungen zu ermöglichen.

Nach Angaben des Unternehmens richtet sich die Plattform an regulierte Finanzinstitute und unterstützt Anwendungsfälle wie Stablecoins, tokenisierte Einlagen, CBDCs (digitale Zentralbankwährungen), digitale Anleihen sowie reale Vermögenswerte (Real-World Assets). Zudem ist eine Integration in das „Swift Ledger“ geplant, wodurch Banken tokenisierte Einlagen mit bestehenden Abwicklungssystemen verknüpfen können.

Bild: Magnific