peaq und Allora haben ein KI-gestütztes Prognosesystem für Roboter und Geräte mit peaqOS integriert. Geräte können nun Allora-Prognosen empfangen und für ihre Entscheidungen nutzen. Darüber hinaus können sie als Rechenknoten am Netzwerk teilnehmen und für die Erstellung von Prognosen Belohnungen erhalten.
Allora ist ein dezentrales KI-Netzwerk, in dem verschiedene Modelle um die präzisesten Prognosen zukünftiger Ereignisse konkurrieren. Die Modellergebnisse werden mit realen Ereignissen verglichen, woraufhin das Netzwerk die leistungsstärksten Modelle ermittelt. Allora verfügt aktuell über mehr als 288.000 Modelle und 55 aktive Prognosebereiche.
peaq ist eine Blockchain-Plattform für die autonome Geräteökonomie. Geräte können sich über peaqOS mithilfe von robotic.sh mit Allora verbinden. Alle Geräteaktionen sind mit einer einzigen digitalen ID verknüpft – vom Empfang von Prognosen bis zur Teilnahme am Netzwerk als Rechenknoten.
Die Integration wurde anhand des humanoiden Roboters Unitree G1 demonstriert. Nach einer Schicht im Lager kann der Roboter mithilfe der Allora-Prognose den optimalen Zeitpunkt für die Auszahlung seiner Einnahmen bestimmen. Wenn der Roboter im Leerlauf ist, kann seine Rechenleistung genutzt werden, um Prognosen zu erstellen und eine Belohnung zu verdienen.
Das bedeutet, dass Geräte KI nicht nur zur Problemlösung einsetzen können, sondern auch selbst zu einer Quelle von Rechenressourcen und Prognosen werden. Benötigt der Roboter zusätzliche Informationen, greift er auf die Prognosen von Allora zu, und in seiner Freizeit kann er seine Rechenleistung nutzen, um das Netzwerk zu betreiben.
Bild: Magnific
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