Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat mit der Blockchain Advisory Group (BAG) eine neue Initiative ins Leben gerufen. Diese soll untersuchen, wie die Blockchain-Technologie öffentliche Dienstleistungen unterstützen und zur Bewältigung globaler Entwicklungsherausforderungen beitragen kann.
Die Gruppe wurde am 3. Juni im Rahmen der Konferenz „Proof of Talk 2026” in Paris offiziell vorgestellt. Beim ersten Treffen unter dem Vorsitz von Haoliang Xu standen finanzielle Inklusion und digitale Finanzdienstleistungen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden diskutierten verschiedene Hürden, die den Zugang zu Finanzdienstleistungen weiterhin einschränken.
Das UNDP arbeitet bereits mit Regierungen und Industriepartnern in Afrika, Lateinamerika, dem Nahen Osten, Europa, Zentralasien und dem asiatisch-pazifischen Raum zusammen. Aktuelle Projekte erforschen Blockchain-Anwendungen in den Bereichen digitale Zahlungen, finanzielle Inklusion, Klimafinanzierung, digitale Identitätssysteme, Rückverfolgbarkeit von Lieferketten, öffentliches Beschaffungswesen und öffentliche Dienstleistungen.
Parallel zur Gründung der Gruppe organisierte das AltFinLab des UNDP eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Blockchain für das Gemeinwohl skalieren“. Im Rahmen dieser Veranstaltungen wurden Blockchain- und dezentrale KI-Projekte vorgestellt, die bereits in Entwicklungsprogrammen erprobt werden.
Die Blockchain Advisory Group plant, sich zweimal jährlich zu treffen. Zukünftige Diskussionen werden Themen wie digitale Governance, rechtliche Identität, finanzielle Inklusion, Nachhaltigkeit, Klimaschutzinitiativen und die Zukunft der digitalen Arbeit umfassen. Derzeit besteht die Gruppe aus 26 Organisationen aus der gesamten Blockchain-Branche, darunter die Ethereum Foundation, die Cardano Foundation, die Algorand Foundation, Kraken, die Sui Foundation und die Web3 Foundation.
Bild: Magnific
cryptonews.net