de
Zurück zur Liste

Der kommende „Bitcoin“-Film mit Casey Affleck und Gal Gadot geht der Identität von Satoshi auf den Grund

source-logo  news.bitcoin.com 2 S
image

Ein Film, der sich mit den Ursprüngen von Bitcoin befasst, steht kurz vor dem weltweiten Kinostart und beleuchtet dabei das Rätsel um Satoshi Nakamoto. Mit Gal Gadot und Casey Affleck in den Hauptrollen greift er die umstrittenen Behauptungen von Craig Wright und deren Auswirkungen auf die Identität von Bitcoin auf. Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Neuer Bitcoin-Film mit Casey Affleck und Gal Gadot untersucht die Identität von Satoshi Nakamoto.
  • Craig Wrights umstrittene Rolle vertieft die Spaltung unter Bitcoin-Entwicklern und Marktteilnehmern.
  • Die Reaktionen der Branche könnten sich weiter polarisieren, da der Film die Debatte über die Ursprünge von Bitcoin neu entfacht.

Streit um Bitcoin-Schöpfer hält Einzug in den Mainstream-Film

Das Geheimnis um den Schöpfer von Bitcoin rückt in den Mainstream, da „Bitcoin“ – zuvor in Online-Berichten als „Bitcoin: Killing Satoshi“ bezeichnet – eine der umstrittensten Debatten der Kryptowelt auf die Leinwand bringt. Im Vorfeld des Cannes-Marktes startete Patrick Wachsbergers 193, eine Filmvertriebs- und Produktionsfirma, den internationalen Vertrieb des Projekts und signalisierte damit einen Vorstoß auf globale Käufer. Etwa zur gleichen Zeit bestätigte Acme AI & FX, die Produktionsfirma hinter dem Film, dass die Dreharbeiten an dem von Doug Liman inszenierten Spielfilm abgeschlossen seien. Der Film, der als „erster vollständig generierter Spielfilm in Studioqualität“ beschrieben wird, dreht sich um die ungelöste Frage, wer Bitcoin geschaffen hat und warum dieses Thema weiterhin die Diskussionen in der Branche und die Marktwahrnehmung beeinflusst.

Die Geschichte folgt Charlotte „Lotte“ Miller, einer Kriegsberichterstatterin, gespielt von Gal Gadot, die von dem Blockchain-Investor Calvin Ayre, dargestellt von Pete Davidson, rekrutiert wird, um einen investigativen Bericht über den australischen Informatiker Craig Wright zu schreiben. Casey Affleck spielt Wright, und auch Isla Fisher ist in der Besetzung zu sehen. Das Drehbuch stammt von Nick Schenk, produziert wurde der Film von Ryan Kavanaugh und Lawrence Grey; die Dreharbeiten begannen Ende Februar. Die Inhaltsangabe beschreibt den Film wie folgt:

„Ein hochspannender Verschwörungsthriller, der die Frage stellt, auf die niemand an der Macht eine Antwort hören will.“

Eine ausführlichere Beschreibung stellt den Film als die Geschichte eines Mannes dar, der zu beweisen versucht, dass er Bitcoin geschaffen hat – eine Behauptung, die angeblich sein Leben in Gefahr bringt und eine weltweite Kontroverse auslöst, in die Tech-Milliardäre, Staats- und Regierungschefs sowie die Zukunft des Finanzsystems verwickelt sind.

Craig Wrights Behauptungen schüren erneut die Polarisierung der Branche

Aus Sicht der Bitcoin-Branche greift der Film ein höchst umstrittenes Thema auf. Wrights Behauptung, er sei Satoshi Nakamoto, wird seit Jahren von Entwicklern, Forschern und anderen Akteuren der Branche angezweifelt, von denen viele auf das Fehlen eines anerkannten kryptografischen Beweises verweisen. Ein britisches Gerichtsurteil aus dem Jahr 2024 wies seine Behauptung ebenfalls zurück und verlieh dieser Skepsis damit zusätzliches juristisches Gewicht. In Teilen der BTC-Community wird Wright weithin als „Faketoshi“ bezeichnet, und Kritiker haben ihn wegen dieser Behauptungen des Betrugs bezichtigt.

Auch der Produktionsansatz hat Aufmerksamkeit erregt, da sich das Label „vollständig generiert“ weitgehend auf KI-erstellte Umgebungen und Visuals bezieht, während Schauspieler traditionell agieren und digitale Kulissen erst in der Postproduktion hinzugefügt werden. Gleichzeitig dürfte das Thema Reaktionen in der Branche hervorrufen, da viele Bitcoin-Anhänger die Behauptungen eher als rechtlich und technisch widerlegt denn als ungelöst betrachten.

Diese Kluft erklärt, warum der Film wahrscheinlich polarisierte Reaktionen in der Kryptowelt hervorrufen wird. Viele werden ihn als Wiederaufnahme einer Debatte betrachten, die durch juristische Feststellungen und technische Beweise bereits geklärt ist, während andere ihn als Versuch sehen könnten, unbeantwortete Fragen zu Motiv und Macht erneut zu beleuchten. In der Inhaltsangabe heißt es:

„All dies führt Lotte und das Publikum zu der zentralen Frage: Wenn Craig Wright Bitcoin nicht erfunden hat, warum gibt dann eine Koalition, die Billionen an globalem Vermögen kontrolliert, Hunderte von Millionen aus und riskiert alles, um ihn zu vernichten?“

„Dies ist eine spannende und fesselnde Geschichte, die in der geheimnisvollen und risikoreichen realen Welt der Kryptowährungen spielt“, sagte Wachsberger gegenüber Deadline. Diese Positionierung unterstreicht, wie der Film positioniert wird: nicht nur als Thriller, sondern als Mainstream-Darstellung einer der umstrittensten Geschichten rund um Bitcoin, bei der Behauptungen seit langem gegen überprüfbare Beweise abgewogen werden.

news.bitcoin.com