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Krypto-Händler sieht Hyperliquid- und KI-Token als Treiber der nächsten Altcoin-Rallye

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Neueste Entwicklungen: Hyperliquid übertrifft einen Großteil des Kryptomarktes, während Trader wieder vermehrt in höher risikobehaftete Vermögenswerte rotieren.

  • Der $HYPE-Token von Hyperliquid erreichte ein neues Allzeithoch, nachdem zwei $HYPE-ETFs in den USA eingeführt wurden.
  • Van de Poppe erklärte, dass europäische Händler zunehmend zu Hyperliquid wechseln, da der Handel mit Perpetual Futures auf vielen regulierten Handelsplätzen in Europa weiterhin schwer zugänglich ist.
  • Er argumentierte, dass Hyperliquids Vorstoß in tokenisierte Aktien, Rohstoffe und Pre-IPO-Vermögenswerte die breiteren Tokenisierungstrends auf den Kryptomärkten beschleunige.
  • Van de Poppe sagte, $HYPE könnte auf 100 $ oder mehr steigen, wenn die Nachfrage am Kryptomarkt weiter zunimmt.
  • Van de Poppe trat gemeinsam mit Jennifer Sanasie in CoinDesks Markets Outlook auf.

Was dies bedeutet: Van de Poppe sieht Hyperliquid als kurzfristigen Gewinner, betrachtet jedoch Solana als die stärkere langfristige Überzeugungswette.

  • Er sagte, dass sich die Liquidität auf den Kryptomärkten auf eine kleine Gruppe von Protokollen konzentriert, die ein starkes Nutzerwachstum und hohe Einnahmen generieren.
  • Van de Poppe sagte, Hyperliquid profitiert derzeit von dieser Konzentration, warnte jedoch, dass Wettbewerber schließlich in den Markt eintreten und dessen Dominanz unter Druck setzen werden.
  • Er beschrieb Solana als erfolgreich bei der Übergang von einem „degen“ Ökosystem zu einem stärker institutionellen Blockchain-Ökosystem.
  • Van de Poppe erklärte, dass Solanas langfristige Positionierung als Infrastruktur es über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg attraktiver macht als Hyperliquid.

Der KI-Handel: KI-bezogene Krypto-Projekte bleiben im Vergleich zu traditionellen KI-Unternehmen deutlich unterbewertet, so van de Poppe.

  • Er verwies auf $NEAR und Bittensor als zwei der stärksten Infrastrukturprojekte, die mit der KI-Adoption im Kryptobereich verbunden sind.
  • Van de Poppe argumentierte, dass die Bewertungen für private und öffentliche KI-Unternehmen überhitzt sind, während die Krypto-KI-Token trotz anhaltenden Ökosystemwachstums stark gefallen sind.
  • Er sagte, dass das prognostizierte Umsatzwachstum von $NEAR von etwa 10 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 auf bis zu 100 Millionen US-Dollar in diesem Jahr eine deutlich höhere Bewertung rechtfertigt.
  • Van de Poppe erklärte, dass die Expansion des Bittensor-Ökosystems und die Subnetzstruktur Preise zwischen 1.000 und 2.000 US-Dollar rechtfertigen könnten, sofern die Akzeptanz anhält.

Die Debatte um den Datenschutz: Datenschutz bleibt eines der größten langfristigen Themen im Krypto-Bereich, doch vollständig anonyme Systeme sehen sich erheblichen regulatorischen Risiken gegenüber.

  • Van de Poppe sagte, dass sowohl institutionelle als auch private Nutzer mehr transaktionale Privatsphäre auf Blockchains wünschen.
  • Er argumentierte, dass Regierungen langfristig wahrscheinlich keine vollständig anonymen Datenschutz-Token unterstützen werden, da Aufsichtsbehörden Einblick in Transaktionen verlangen.
  • Van de Poppe sagte, dass Fonds in Europa bereits Beschränkungen im Umgang mit bestimmten datenschutzorientierten Vermögenswerten unterliegen.
  • Er verwies auf Zero-Knowledge-Proof-Systeme und erlaubnisbasierte Datenschutzmodelle als nachhaltigere Wege für die institutionelle Akzeptanz.

Makroausblick: Van de Poppe erklärte, dass die Anleiherenditen und die Geldpolitik der Zentralbanken weiterhin die wichtigsten kurzfristigen makroökonomischen Treiber für Kryptowährungen sind.

  • Er sagte, dass die japanischen Anleiherenditen ein wichtiges Marktsignal darstellen und die breitere Risikobereitschaft stark beeinflussen könnten.
  • Sinkende Renditen könnten Aktien- und Kryptomärkte stützen, während anhaltende Inflation Gegenwind erzeugen könnte.
  • Van de Poppe erklärte, er erwarte in naher Zukunft keine aggressiven Zinssenkungen oder eine erneute geldpolitische Lockerung durch die Federal Reserve.
  • Er warnte, dass zusätzliche Zinserhöhungen wahrscheinlich Druck auf Kryptowährungen und breitere Risikoanlagen ausüben würden.
coindesk.com