Ripple sieht im Clarity Act Chancen für neue Jobs. Schon heute unterstützt die Krypto-Branche rund 232.000 Arbeitsplätze in den USA. Doch wie geht es mit dem US-Gesetz weiter?
Krypto-Investoren warten seit Monaten auf den Clarity Act und versprechen sich dadurch steigende Kurse. Doch nach Ansicht von Stuart Alderoty könnte die Verabschiedung des Clarity Act auch der US-Wirtschaft zugutekommen. Der Chief Legal Officer von Ripple verweist auf X auf neue Daten zur Beschäftigung in der Krypto-Branche. “Eine Stimme für den Clarity Act ist eine Stimme für Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum”, erklärt Alderoty.
Ripple, Coinbase und Co.: 232.000 Arbeitsplätze hängen an der Krypto-Branche
Grundlage seiner Aussage ist eine Untersuchung der National Cryptocurrency Association (NCA), die gemeinsam mit der Pragmatic Policy Group erstellt wurde. Demnach entfallen rund 232.000 Arbeitsplätze in den USA auf die Krypto-Branche.
Etwa 34.000 davon entfallen direkt auf Unternehmen wie Ripple und Coinbase. Weitere 75.000 Stellen hängen an Zulieferern und Dienstleistern, darunter Anwaltskanzleien, Cloud-Anbieter und Wirtschaftsprüfer. Insgesamt beziffert die Studie den Beitrag der Branche zur US-Wirtschaft auf mehr als 55 Milliarden US-Dollar. Die Einkommen der Beschäftigten summieren sich demnach auf rund 31 Milliarden US-Dollar.
Clarity Act wartet auf nächste Abstimmung
Der Clarity Act könnte im September die nächste Hürde im US-Senat nehmen. Für die Aufnahme der Beratungen sind 60 Stimmen erforderlich, weshalb die Republikaner auf Unterstützung der Demokraten angewiesen sind. Eine entsprechende Abstimmung könnte ab dem 15. September stattfinden. Selbst bei einer Mehrheit wäre das Gesetz damit noch nicht verabschiedet.