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Prognosemärkte sollten fehlerhafte Meldungen zur Erlangung von Anreizen zur Steigerung des Handels zurückfahren: CFTC

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Wie jede regulierte Handelsplattform unter der Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission bemühen sich Anbieter von Prognosemärkten, aktive Händler zu fördern und Unternehmen dazu zu bringen, als Market Maker tätig zu werden, um so die Teilnahme und das Handelsvolumen zu vertiefen. Doch die CFTC äußert Bedenken hinsichtlich der Art und Weise, wie dies geschieht, gemäß Leitlinien am Mittwoch veröffentlicht.

Die US-Derivateaufsichtsbehörde warnte die Plattformen für Ereigniskontrakte, dass sie einen Anstieg ihrer Anmeldungen im Rahmen von Anreizprogrammen verzeichne, die häufig „verfahrensmäßig oder inhaltlich mangelhaft“ seien, hieß es in dem Dokument. Dies erschwere der Behörde die Feststellung, ob die Plattform „eine angemessene Mitteilung über die Bedingungen des Programms gemacht und die Einhaltung des Programms ausreichend bewertet hat.“

Die CFTC sieht bei einigen Merkmalen dieser Belohnungsprogramme „konkrete Compliance-Bedenken“. Einige der Anreize für Teilnehmer mit hohem Handelsvolumen können diese dazu verleiten, „ausschließlich zu handeln, um Volumenziele zu erreichen, was die Risiken von Wash-Trading, vorab vereinbartem Handel oder anderen betrügerischen, manipulativen oder störenden Handelspraktiken erhöht.“

Und Market-Maker-Programme, bei denen Unternehmen dazu ermutigt werden, entweder die Käufer- oder Verkäuferseite eines Marktes zu übernehmen, haben entweder einen Nettoprofit garantiert oder Verluste „durch Stipendien und Rückerstattungen“ ausgeglichen, was der Regulierer warnte, könne auch betrügerisches Verhalten und Marktmanipulation fördern.

Die Behörde hat eine führende Rolle bei der Förderung von US-amerikanischen Prognosemärkten übernommen und führt einen Rechtsstreit gegen Bundesstaaten, die die Unternehmen wegen Verstoßes gegen ihre lokalen Sportwettenvorschriften verklagt haben. Die CFTC schlug im Juni seine erste Regel für Prognosemärkte vor. Die Behörde hat die wachsende Branche jedoch auch durch Leitlinien und Empfehlungen dazu angeleitet, wie die bestehenden Vorschriften für die von der Aufsichtsbehörde überwachten sogenannten Designated Contract Markets (DCMs) ordnungsgemäß einzuhalten sind, wie beispielsweise eine Beratung im letzten Monat Warnung vor Abkürzungen in zertifizierten Vorlagenverträgen.

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