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“Bitcoin braucht keinen CLARITY Act”: Die Krypto-Branche zwischen Frust und Hoffnung

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Der US-Senat verschiebt den CLARITY Act erneut . US-Senatsmehrheitsführer John Thune bestätigte, dass es vor der Augustpause keine Abstimmung über das Marktstrukturgesetz geben wird. Nach Rückkehr der Senatoren im September soll der Entwurf dann aber ganz oben auf der Agenda stehen. In der Krypto-Branche sorgt die erneute Verzögerung für gemischte Reaktionen.

Armstrong verliert die Geduld

Coinbase-Chef Brian Armstrong empörte sich auf X über den sich ziehenden Gesetzgebungsprozess. Nach einer Verhandlungszeit von über einem Jahr sei der CLARITY Act nun reif für eine Abstimmung, so der 43-Jährige.

Der Druck kommt nicht von ungefähr. Coinbase gehört zu den größten Befürwortern eines einheitlichen US-Regelwerks und hat sich intensiv in die Verhandlungen eingebracht. Eine weitere Verzögerung verlängert für die Branche die regulatorische Unsicherheit.

Saylor: Bitcoin braucht keine Klarheit

Deutlich gelassener reagiert Strategy-Gründer Michael Saylor. Seine Botschaft: “Bitcoin doesn’t need CLARITY. America needs clarity.” Bitcoin selbst sei für seine weitere Entwicklung nicht auf eine Entscheidung in Washington angewiesen. Damit stellt Saylor vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der USA in den Mittelpunkt. Das Bitcoin-Netzwerk läuft auch ohne Regulierungen in den Vereinigten Staaten weiter.

Warren fordert strengere Regeln

Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren spricht sich ähnlich wie Armstrong grundsätzlich für eine einheitliche Krypto-Gesetzgebung aus. Jedoch lehnt sie Regeln ab, die ihrer Ansicht nach zu stark von der Branche selbst geprägt wurden. Die Demokraten fordern unter anderem strengere Vorgaben gegen Interessenkonflikte und beim Anlegerschutz. Diese Differenzen gehören mit zu den Gründen, warum bislang keine ausreichende Mehrheit zustande kam.

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