Eine Gruppe führender US-amerikanischer Finanzinstitute hat eine neue Initiative angekündigt, die das Ziel verfolgt, tokenisiertes Bankgeld in die Blockchain-Ökonomie zu integrieren. Das Projekt kombiniert die traditionelle Bankinfrastruktur mit der Blockchain-Technologie und ermöglicht so die Abwicklung großer Mengen digitaler Einlagen.
Betreiber des Netzwerks ist The Clearing House, ein Zahlungsdienstleister, der sich im Besitz von 25 der größten Banken der USA befindet. Die Plattform ist darauf ausgelegt, On-Chain-Finanzaktivitäten mit bestehenden Zahlungssystemen zu verbinden und gleichzeitig die regulatorischen und betrieblichen Standards des Bankensektors zu wahren.
Laut dem Vorschlag können teilnehmende Banken dann ihre tokenisierten Einlagen direkt in Blockchain-Netzwerken abwickeln. Das System soll automatisierte Transaktionen, umfassendere Zahlungsdaten und eine Abwicklung rund um die Uhr unterstützen. Gleichzeitig ermöglicht eine dedizierte Verbindungsschicht den Transfer von Geldern zwischen tokenisierten Einlagen und traditionellen Zahlungssystemen wie RTP und CHIPS.
Die Plattform soll Finanzinstituten in den gesamten USA zur Verfügung stehen und Banken unterschiedlicher Größe die Teilnahme an Blockchain-basierten Zahlungsnetzwerken ermöglichen. Mögliche Anwendungsfälle umfassen das Treasury-Management, Liquiditätsoperationen in Echtzeit, grenzüberschreitende Überweisungen, die Abwicklung digitaler Vermögenswerte und automatisierte Finanzprozesse.
Die teilnehmenden Institute gaben an, weiterhin mit Industriepartnern an Interoperabilitätsstandards und zukünftigen Implementierungen zu arbeiten, während sich die tokenisierte Finanzinfrastruktur weiterentwickelt.
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