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Hashgraph und Truesense haben eine Patentanmeldung für CITI eingereicht

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Ekaterina Bogatyreva

Die Hashgraph Group, ein Unternehmen für Web3- und KI-Engineering, und Truesense, ein Entwickler von Ultrabreitband-Sensortechnologie, haben die Einreichung einer europäischen Patentanmeldung für die „Continuous Identity Trust Infrastructure“ (CITI) bekannt gegeben. Das neue System verknüpft den Nachweis der physischen Anwesenheit einer Person mit einer dezentralen digitalen Identität und schützt gleichzeitig personenbezogene Daten.

Die Patentanmeldung wurde am 4. April 2026 beim Europäischen Patentamt eingereicht und umfasst mehr als 44 europäische Länder. Zudem bereiten die Unternehmen eine Patentanmeldung in den Vereinigten Staaten vor.

CITI kombiniert drei Technologien: Ultrabreitband-Sensorik (UWB), dezentrale Identifikatoren (DIDs) und Zero-Knowledge-Proof-Kryptografie (ZKP). Mithilfe dieser Technologien kann die physische Anwesenheit einer Person an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit verifiziert werden, ohne persönliche Informationen oder Standortdetails preiszugeben.

Das System funktioniert wie folgt: Zunächst erkennt es mithilfe von UWB-Sensoren die Anwesenheit einer Person. Dieses Ereignis wird dann mit einer in einer digitalen Wallet gespeicherten dezentralen Identität verknüpft. Anschließend wird ein verifizierbarer Nachweis generiert, der einen Zeitstempel und einen kryptografischen Beweis enthält. Dieser wird dauerhaft in einem distributed Ledger gespeichert. Dritte können den Nachweis später überprüfen, ohne auf sensible Daten zugreifen zu müssen.

Den Unternehmen zufolge kann die Technologie in Branchen eingesetzt werden, in denen eine zuverlässige Identitätsprüfung unerlässlich ist, darunter Finanzen, Gesundheitswesen, Sport und Unterhaltung. So könnte beispielsweise eine Person mit einer digitalen ID in ihrer digitalen Wallet anstelle eines herkömmlichen Ausweises Zugang zu einem gesicherten Gebäude erhalten. Der Verifizierungsprozess selbst wird im Hedera-Netzwerk protokolliert, wodurch eine transparente Ereignishistorie entsteht und das Risiko der Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte sinkt.

Bild: Magnific