Virtuals Protocol, eine Plattform für KI-Agenten in der On-Chain-Ökonomie, hat die Migration von LayerZero zu Chainlink CCIP für alle Cross-Chain-Operationen angekündigt. Die neue Infrastruktur wird für den Transfer von VIRTUAL-Token im Wert von über 700 Millionen US-Dollar genutzt und dient als alleinige Lösung für die Cross-Chain-Interaktion innerhalb des Ökosystems des Projekts.
Die Entscheidung zur Migration fiel nach einem umfassenden Sicherheitsaudit, das Virtuals im Anschluss an den kürzlich erfolgten Hackerangriff auf das LayerZero-Ökosystem durchführte. Laut dem Unternehmen zielte das Audit darauf ab, die notwendige Infrastruktur für autonome KI-Agenten zu stärken. Diese können selbständig Transaktionen durchführen, miteinander interagieren, Geld verdienen und zwischen verschiedenen Blockchains transferieren.
Virtuals entwickelt Tools zur Erstellung und Monetarisierung von KI-Agenten. Diese Agenten können als unabhängige digitale Entitäten gestartet werden, Finanzmittel erhalten, eigene Token ausgeben und gemeinsam mit anderen Nutzern und Anwendungen an der On-Chain-Ökonomie teilnehmen.
Bei der Auswahl einer neuen Lösung prüfte Virtuals verschiedene Optionen und entschied sich schließlich für Chainlink CCIP. Das Unternehmen hob dessen wichtigste Vorteile hervor: ein Netzwerk unabhängiger Knotenbetreiber, integrierte Risikominderungsmechanismen für Notfallsituationen sowie die Einhaltung der internationalen Sicherheitsstandards SOC 2 Typ 2 und ISO 27001.
Nach Abschluss der Migration werden alle Asset-Transfers zwischen Blockchains im Virtuals-Ökosystem über CCIP abgewickelt. Virtuals ist überzeugt, dass dies die Sicherheit der Nutzer erhöht und eine solidere Grundlage für die Weiterentwicklung KI-basierter Anwendungen und Dienste schafft.
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