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Sumsub und Chainlink bauen kettenübergreifende Identität auf

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Ekaterina Bogatyreva

Sumsub, ein Verifizierungsanbieter für die Kryptoindustrie, und Chainlink, ein dezentrales Oracle-Netzwerk, haben eine neue Partnerschaft mit Fokus auf On-Chain-Compliance angekündigt. Die Unternehmen arbeiten zusammen, um die Identitätsverifizierung über verschiedene Blockchains hinweg zu ermöglichen, ohne dabei personenbezogene Daten preiszugeben.

Die Integration nutzt Chainlinks automatisierte Compliance-Engine. Das Cross-Chain-Identitätssystem erlaubt es Nutzern, sich einmalig zu verifizieren und diesen Status in verschiedenen Netzwerken wiederzuverwenden. Dieser Ansatz löst ein häufiges Problem im Kryptobereich: Nutzer müssen die KYC-Prüfungen (Know Your Customer) oft auf jeder Plattform wiederholen.

Ein Nutzer verifiziert sich über Sumsub und bestätigt den Besitz seiner Wallet. Anschließend stellt Chainlink einen Nachweis mit grundlegenden Informationen wie der Altersbestätigung aus. Es werden keine sensiblen Daten On-Chain gespeichert. Dadurch können Protokolle die Berechtigung prüfen, ohne auf persönliche Daten zugreifen zu müssen.

Die erste Phase umfasst große Netzwerke wie Ethereum, Arbitrum, Avalanche, Polygon und Base. Sie richtet sich an Privatanwender, die an Early-Access-Kampagnen teilnehmen. In der nächsten Phase, die für Sommer 2026 erwartet wird, liegt der Fokus auf Emittenten von Vermögenswerten. Zukünftige Updates könnten es Benutzern ermöglichen, über APIs Zugriff auf ihre Daten zu gewähren.

Bild: Magnific