Bitcoin durchbricht wichtigen Langzeitindikator
Der sogenannte „50-Week Moving Average“ bildet vereinfacht gesagt den durchschnittlichen Bitcoin-Kurs der vergangenen 50 Wochen ab und wird häufig genutzt, um den übergeordneten Markttrend einzuschätzen.
Technische Indikatoren sollte man natürlich nicht überbewerten, sie können die Zukunft schließlich nicht vorhersagen. Relevant sind sie trotzdem, weil viele Marktteilnehmer auf dieselben Marken schauen und sich dadurch rund um solche Niveaus tatsächlich Kauf- oder Verkaufsdruck entwickeln kann.
Bitcoin hatte eben jene 50-Wochen-Linie im jüngsten Bärenmarkt unterschritten und nun ist der Kurs erstmals wieder nachhaltig darüber gestiegen.
Beim letzten vergleichbaren Ausbruch Anfang 2023 war der große Bärenmarkt praktisch beendet. Anschließend ging Bitcoin in einen mehrjährigen Aufwärtstrend über.
Fidelity-Makrostratege Jurrien Timmer sieht darin entsprechend ein wichtiges Signal. Bitcoin habe sich nach fast einem Jahr aus der Unterstützungszone um 60.000 US-Dollar gelöst. Zusammen mit weiteren Indikatoren spreche das aus seiner Sicht dafür, dass ein neuer vierjähriger Bullenmarkt begonnen haben könnte.
Natürlich bedeutet der Sprung über einen gleitenden Durchschnitt nicht automatisch, dass Bitcoin von hier an nur noch steigt. Gerade langfristig betrachtet ist die Rückeroberung der 50-Wochen-Linie aber zumindest ein deutlich positiveres Signal als die kurzfristigen Kursschwankungen der vergangenen Monate.
Finally, Bitcoin has been on the move after holding the $60k support zone for almost a year. That’s how long a typical Bitcoin winter lasts, so I’m sensing that a new 4-year cycle bull market is underway. Note that the Z-score of BTC/gold has turned positive after being -100%. In… pic.twitter.com/puzGPamPmg
— Jurrien Timmer (@TimmerFidelity) September 18, 2026
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