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Software-Aktien lösen sich von Bitcoin: Was die seltene Divergenz für Krypto bedeutet

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Software-Aktien lösen sich von Bitcoin BTC$64.298,84 ab. Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV) ist im Vergleich zur größten Kryptowährung auf ein Einjahreshoch gestiegen, wobei das Verhältnis 0,0016 erreicht hat.

Bitcoin und IGV bewegten sich über Jahre hinweg weitgehend synchron, doch diese Beziehung begann im Mai zu bröckeln. IGV ist im Jahr 2026 nun nur noch um 1 % gefallen, während Bitcoin um 29 % eingebrochen ist. Auch ihre 20-tägige rollierende Korrelation wurde erstmals seit Mai 2024 negativ.

IGV ist seit seinem Tief im April um 40 % gestiegen, als Ängste vor einem von KI angetriebenen „"SaaS-Apokalypse” hat den Sektor erfasst. Der ETF liegt jetzt nur noch 13 % unter seinem Allzeithoch, während Bitcoin etwa 50 % unter seinem Allzeithoch notiert.

Bitcoin wurde unterdessen in den Software-Ausverkauf hineingezogen, nachdem IGV seit seinem Höchststand im vierten Quartal 2025 um 40 % gefallen war, was die Tendenz des Marktes widerspiegelt, Bitcoin als eine softwareähnliche Risikovermögensklasse zu behandeln.

Die Geschichte bietet Bitcoin-Bullen etwas Zuversicht. Ähnliche Episoden negativer Korrelation traten während des Bärenmarktes von Bitcoin im Jahr 2018, dem Covid-Schock 2020 und dem Verbot des Bitcoin-Minings in China im Sommer 2021 auf. Jedes Mal holte Bitcoin schließlich auf und die Korrelation wurde wieder positiv.

Die Frage ist, ob sich die Geschichte wiederholt oder ob der Durchbruch der Software auf eine dauerhafte Trennung zwischen digitalen Vermögenswerten und Technologieaktien hinweist.

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