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Krypto-Wecker: Bitcoin-Kurs erholt sich nach starken Micron-Zahlen

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Mit dem Bitcoin-Kurs läuft es weiterhin alles andere als rund. Gestern rutschte die Digitalwährung erneut unter 60.000 US-Dollar, die vorläufige Unterstützung bei 59.000 US-Dollar wurde weiter nach unten getestet. Nach Börsenschluss legte Micron (MU) jedoch starke Zahlen vor – und plötzlich wirkt es, als bekämen die Finanzmärkte insgesamt wieder etwas Luft.

Bitcoin rutscht deutlich ab, erholt sich aber nach Veröffentlichung der Micron-Zahlen kräftig. Quelle: TradingView

Micron räumt vorerst Zweifel an der KI-Revolution aus

Nach Handelsschluss an der Wall Street veröffentlichte Micron seine Quartalszahlen – und die fielen deutlich besser aus als erwartet. Die Aktie sprang im nachbörslichen Handel um mehr als 15 Prozent nach oben.

Micron nach Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich im Plus. Quelle: Google Finance

Nicht nur Micron reagierte positiv. Auch Bitcoin konnte von dem Impuls profitieren, während die US-Technologiebörse Nasdaq im Futures-Handel um fast 2 Prozent zulegte.

Die Micron-Zahlen liefern damit Rückenwind für die These, dass die KI-Revolution noch längst nicht vorbei ist. Auf dem Papier kommt das Unternehmen inzwischen auf eine Marktkapitalisierung von 1,3 Billionen US-Dollar.

Erholung kommt für Bitcoin zur rechten Zeit

Für Bitcoin (BTC) lässt sich das als Erholung zur rechten Zeit einordnen. Genau rund um die beiden letzten Tiefs zwischen 59.000 und 60.000 US-Dollar gelingt dem Coin nun erneut ein Rebound.

Das könnte Anlegern zusätzliches Vertrauen geben, dass das Tief des Bärenmarkts auf diesem Kursniveau liegen dürfte.

Bitcoin weiterhin knapp unter dem 200-Wochen-Durchschnitt. Quelle: TradingView

Besonders stark wäre es, wenn Bitcoin bis zum Wochenschluss am Sonntag wieder über den 200-Wochen-Durchschnitt klettern könnte. Der liegt derzeit bei 62.452 US-Dollar, während der Bitcoin-Kurs bei 61.266 US-Dollar notiert.

Dafür müsste in den kommenden Tagen noch ein spürbarer Anstieg her – ausgeschlossen ist das für die Digitalwährung jedoch nicht. Auf der Suche nach einem Boden wäre das in jedem Fall ein positives Signal.

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