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BlackRock entdeckt: Bitcoin-ETF wird unbeabsichtigte Einstiegshilfe an der Börse

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Spot Bitcoin (BTC) ETFs werden Anfang 2024 als Brücke zwischen traditionellen Anlegern und der Kryptobranche eingeführt. Laut Vermögensverwalter BlackRock wirkt sich dieser Einfluss mittlerweile in beide Richtungen aus. Immer mehr Krypto-Investoren nutzen Bitcoin ETFs, um den Weg zu traditionellen Anlageprodukten zu finden.

Drei Viertel der IBIT-Anleger kaufen erstmals einen ETF

Jay Jacobs, Leiter der Aktien-ETFs in den USA bei BlackRock, erklärte im Podcast „Chain Reaction”, dass etwa drei Viertel der Investoren in den „iShares Bitcoin Trust” (IBIT) zuvor noch nie einen ETF gekauft hatten.

Der Bitcoin-ETF wurde ursprünglich als Möglichkeit gesehen, traditionelle Anleger mit Krypto vertraut zu machen. In der Praxis beobachtet BlackRock jedoch auch eine Bewegung in die entgegengesetzte Richtung.

„Der IBIT war eine Methode, um traditionellen Anlegern Zugang zu Krypto zu verschaffen. Aber wir haben gesehen, dass viele Menschen gerade durch diese Produkte mit ETFs begonnen haben“, so Jacobs.

Die iShares Bitcoin Trust wurde im Januar 2024 eingeführt und entwickelte sich zum wichtigsten Kryptoprodukt von BlackRock. Der Fonds verwaltet mittlerweile etwa 48 Milliarden Dollar und besitzt über 765.000 Bitcoin.

Von Bitcoin zu Aktien und Gold

Der Vermögensverwalter beobachtet, dass sich das Interesse dieser Anleger häufig auf andere Märkte ausweitet. Laut Jacobs geht es dabei unter anderem um ETFs, die den S&P 500 abbilden, sowie um Fonds mit Fokus auf künstliche Intelligenz (KI) und Goldprodukte.

„Wir sehen dies absolut als eine Möglichkeit, eine Gruppe von Menschen zu erreichen, mit der wir zuvor weniger Kontakt hatten“, sagte er.

Diese Woche brachte BlackRock zudem ein neues Produkt auf den Markt, nämlich den iShares Bitcoin Premium Income ETF. Dieser Fonds versucht, zusätzliche Einnahmen zu generieren, indem er sogenannte Covered Call Optionen verkauft. Dabei erhält der Fonds eine Prämie von Anlegern, die auf einen weiteren Anstieg des Bitcoin-Kurses spekulieren.

Krypto- und traditionelle Märkte nähern sich an

Laut Jacobs fügt sich diese Entwicklung in einen breiteren Trend ein, den BlackRock als „Great Convergence“ bezeichnet. Damit ist die zunehmende Zusammenarbeit zwischen traditionellen Finanzmärkten, DeFi und Krypto gemeint.

Ein aktuelles Beispiel ist SpaceX. Anfang des Monats konnten die Nutzer unter anderem auf Binance mithilfe von Pre-IPO Perpetual Futures auf den Wert von Elon Musks Raumfahrtunternehmen spekulieren, noch bevor es an die Börse ging.

Laut Daten von CryptoQuant stieg das Handelsvolumen in diesem Markt innerhalb kurzer Zeit von etwa einer Milliarde Dollar auf rund 22 Milliarden Dollar. BlackRock zufolge zeigt dies, wie sich Krypto und traditionelle Finanzmärkte zunehmend annähern.

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