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Bitcoin Reserve USA: Lummis fordert offene Akkumulation statt stiller Käufe

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Lummis verlangt gesetzlich verankerte Bitcoin Reserve USA statt diskreter Käufe

Die Bitcoin Reserve USA steht erneut im Fokus, weil Senatorin Cynthia Lummis offene staatliche Käufe statt stiller Akkumulation fordert. Andere Nationen würden Bitcoin im Verborgenen kaufen, Amerika solle dies laut und gesetzlich verankert tun.

Belegbar ist der legislative Rahmen hinter dieser Forderung. Der von Lummis eingebrachte BITCOIN Act sieht vor, dass das Finanzministerium über fünf Jahre eine Million Bitcoin erwirbt. Der Gesetzentwurf wurde am 11. März 2025 in den Senat eingebracht und an den Bankenausschuss überwiesen. Das berichtet der Kongress in der offiziellen Gesetzesvorlage S.954 https://www.congress.gov/bill/119th-congress/senate-bill/954/text.

Andere Nationen akkumulieren Bitcoin im Stillen

Der Verweis auf stille Käufe anderer Staaten ist der eigentliche Hebel des Vorstoßes. Lummis argumentiert, offene Käufe würden Marktbewegungen begrenzen und zugleich ein politisches Signal setzen. Eine still aufgebaute Reserve bleibt verhandelbar, eine gesetzlich verankerte schafft Verbindlichkeit.

Damit verschiebt sich das Anreizsystem zwischen den Nationen. Wer früh und systematisch akkumuliert, sichert sich Bestand innerhalb eines begrenzten Angebots. Wer wartet, konkurriert später um dieselbe knappe Menge.

Wichtig ist die Trennung von Ankündigung und Umsetzung. Die Forderung ist eine politische Position, kein geltendes Recht. Der BITCOIN Act steckt weiterhin im Gesetzgebungsverfahren, und Lummis hat im Dezember 2025 ihren Rückzug angekündigt.

Warum die Bitcoin Reserve USA bislang nur aus Beschlagnahmungen besteht

Die aktuelle Bitcoin Reserve USA beruht nicht auf aktiven Käufen, sondern auf eingezogenen Beständen. Die Executive Order 14233 ordnet an, beschlagnahmte Bitcoin zu verwahren statt zu verkaufen. Ohne Gesetz bleibt diese Reserve an den Willen einer einzelnen Administration gebunden.

Hier liegt der strukturelle Kern. Staatliche Reserven entstehen aus politischen Prozessen, die Wahlzyklen folgen und jederzeit revidierbar sind. Bitcoin folgt dagegen einem festen Angebotsplan mit einer Obergrenze von 21 Mio. Einheiten, die niemand nachträglich ändern kann.

Genau diese programmatische Endlichkeit erzeugt den Druck, den Lummis beschreibt. Weil das Angebot fix ist, wird jede spätere Akkumulation teurer und konkurrenzintensiver. Eine offene, gesetzlich verankerte Strategie wäre der Versuch, diese Logik in staatliches Handeln zu übersetzen.

Belastbar ist allein, dass immer mehr Staaten Bitcoin als strategische Position behandeln. Ein Posting ist kein Gesetz, und eine Reserve aus Beschlagnahmungen ist keine aktive Kaufstrategie.

Wir berichteten über die staatliche Bitcoin Reserve und die Rechtshürden zwischen Dekret und Gesetz.

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