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Bitcoin Akkumulationszone: Power Law sieht historisch günstige Bewertung nach Kurssturz

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Bitcoin notiert nach dem jüngsten Kurssturz in einer Bitcoin Akkumulationszone, wie sie das Power Law in der gesamten Historie nur selten markiert hat. Die Porkopolis-Power-Law-Quantil-Regression weist aktuell einen Wert von 3,9 Prozent aus. Das bedeutet: In rund 96 Prozent seiner Geschichte war Bitcoin relativ zum langfristigen Trend höher bewertet als heute.

Wie das Power Law die aktuelle Bitcoin Akkumulationszone berechnet

Das Power Law legt seit dem Start von Bitcoin im Jahr 2009 eine logarithmische Wachstumskurve über den Kursverlauf. Anschließend wird gemessen, wie weit der Preis historisch über oder unter diesem langfristigen Pfad gehandelt wurde. Daraus entstehen die Quantile.

Ein Wert von 3,9 Prozent verortet Bitcoin am unteren Rand dieser Verteilung und kennzeichnet eine Bitcoin Akkumulationszone. Solche Bereiche markierten in der Vergangenheit Phasen ausgeprägter Bitcoin Unterbewertung. Das Modell trifft jedoch keine Aussage zum Zeitpunkt, denn es ist kein Timing-Indikator und schließt weitere Kursverluste nicht aus.

In Kürze
  • Das Power Law verortet Bitcoin nach dem Kurssturz bei einem Quantil von 3,9 Prozent.
  • In rund 96 Prozent der Historie war Bitcoin teurer bewertet als heute.
  • Das Modell ist kein Timing-Signal und bleibt methodisch umstritten.

Bitcoin Akkumulationszone trotz fortgesetztem Abverkauf

Der Kurs fiel Anfang Juni 2026 von rund 72.000 US-Dollar auf zeitweise unter 62.000 US-Dollar und liegt damit mehr als 50 Prozent unter dem im Oktober 2025 erreichten ATH. Belastend wirkten anhaltende Abflüsse aus Bitcoin-ETFs, Liquidationen gehebelter Positionen und geopolitische Unsicherheit. Prominente Stimmen diskutieren seither offen, ob das Power Law an seinem unteren Band seinen bislang härtesten Test erlebt.

Während der Marktpreis fällt, wächst die Geldmenge der Gegenseite strukturell weiter. Die Geldmenge M2 der US-Notenbank steigt über die Jahre kontinuierlich an. Aus Sicht des Modells bleibt die Bitcoin Akkumulationszone trotz des Abverkaufs bestehen, weil es Bitcoin nicht in absoluten Kursständen misst, sondern relativ zum eigenen langfristigen Wachstumspfad.

Bitcoin Akkumulationszone und die Grenzen eines umstrittenen Modells

Das Power Law ist kein Naturgesetz. Kritiker sehen darin eine nachträgliche Kurvenanpassung an einen einzelnen Vermögenswert mit begrenzter Historie, deren Ergebnis stark vom gewählten Zeitfenster abhängt. Invalidiert wäre das Modell erst, wenn sich Bitcoin dauerhaft nach unten vom Wachstumspfad löst.

Unabhängig vom Modell bleibt der strukturelle Kern bestehen: Bitcoins Angebot ist auf 21 Mio. Einheiten begrenzt und folgt festen, nicht veränderbaren Regeln. Staatliches Geld kann dagegen jederzeit ausgeweitet werden, was seine Kaufkraft über die Zeit verwässert. Eine niedrige Bewertung relativ zum langfristigen Trend ändert nichts an dieser Knappheit, sie verschiebt nur den Preis, zu dem Marktteilnehmer sich für das härtere Geld entscheiden können.

Wir berichteten über das Power Law und seine Aussagekraft für Bitcoins langfristigen Trend.

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