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Wird sich der Bitcoin-Kurs jemals erholen? Vielleicht muss erst die KI-Blase platzen

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Der unaufhaltsame Kurssturz von Bitcoin setzte sich diese Woche fort und erreichte den tiefsten Stand seit April, wobei das Jahrestief von 60.000 Dollar ins Visier gerückt ist. Nach einem Rückgang von 20 % gegenüber dem Mai-Hoch ist Bitcoin nun in einen lokalen Bärenmarkt eingetreten. Er liegt über 47 % unter seinem Allzeithoch, und Investoren fragen sich, ob er sich jemals wieder erholen wird.

Wie sich die KI-Blase auf den Bitcoin-Kurs auswirkt

Der Hauptgrund für den Einbruch des Bitcoin-Kurses in den letzten Monaten ist, dass der anhaltende KI-Boom den Markt grundlegend verändert hat. Da sich die gesamte Aufmerksamkeit auf die KI-Branche richtet, haben viele Anleger begonnen, ihren Fokus zu verlagern und auf diese Dynamik aufzuspringen. Außerdem hat sich Bitcoin in den letzten Jahren schlechter entwickelt als der Gesamtmarkt.

Am besten lässt sich das am Markt für börsengehandelte Fonds (ETFs) beobachten. Daten zeigen, dass bei Spot-Bitcoin-ETFs in den letzten Wochen Rücknahmen in Höhe von insgesamt über 3 Milliarden Dollar verzeichnet wurden. Auch bei Spot-Ethereum-ETFs gab es in diesem Jahr erhebliche Abflüsse.

Im Gegensatz dazu haben Investoren ihr Geld in den Aktienmarkt gesteckt, wo viele KI-Unternehmen gerade durch die Decke gehen. Ein Unternehmen wie Dell ist zum Beispiel in den letzten Tagen um über 40 % gestiegen. Die Marvell-Technology-Aktie ist diese Woche um über 40 % gestiegen, nachdem Jensen Huang vorausgesagt hatte, dass es das nächste 1-Billionen-Dollar-Unternehmen werden würde.

Die Sandisk-Aktie ist in den letzten 12 Monaten um über 4.000 % gestiegen, während Micron, Samsung und SK Hynix in den 1-Billionen-Dollar-Club aufgenommen wurden. Infolgedessen hat der DRAM-ETF in den letzten zwei Monaten Zuflüsse von über 10 Milliarden Dollar verzeichnet. Außerdem hat der VOO-ETF ein Vermögen von über 1 Billion Dollar angehäuft.

Daher wenden sich Investoren inmitten des KI-Booms weitgehend diesen Vermögenswerten und Raumfahrtaktien zu. Sie ignorieren und verkaufen Bitcoin, dem es derzeit an einem klaren Katalysator mangelt. Das erklärt auch, warum der Goldpreis weiter fällt.

Die Erholung des Bitcoin-Kurses hängt von der KI-Blase ab

Angesichts dieser Dynamik dürfte der Bitcoin-Kurs kurzfristig weiter fallen, da Investoren auf den KI-Zug aufspringen. Zudem stehen dem Sektor mehrere wichtige Impulse bevor, darunter die bevorstehenden Börsengänge von Anthropic und OpenAI. Das bedeutet, dass Bitcoin auf 50.000 Dollar abstürzen könnte.

Ein genauerer Blick auf die Geschichte zeigt, dass der Bullenlauf in der KI-Branche irgendwann enden wird. Das bedeutet nicht unbedingt, dass eine Blase platzt. Vielmehr wird es zu einer Umkehr kommen, da Investoren nach der jüngsten Rallye Gewinne mitnehmen.

Solche Einbrüche gab es schon früher in anderen Branchen. Zum Beispiel stiegen Cannabis-Aktien vor ein paar Jahren stark an, als Investoren einen Boom prognostizierten. Heute sind die meisten von ihnen im zweistelligen Prozentbereich gefallen. Ähnlich verhält es sich mit den meisten EV-Aktien wie Rivian und Lucid, die vor ein paar Jahren stark anzogen und sich seitdem wieder zurückgezogen haben.

Sollte also die „KI-Blase platzen“, werden wir wahrscheinlich eine Umschichtung hin zu Bitcoin, Gold und anderen Vermögenswerten erleben, die derzeit hinterherhinken.

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