Die Bitcoin-Finanzwelt erlebt derzeit einen neuen Hype rund um Strive und den Nasdaq-Ticker ASST. CEO Matt Cole eröffnete heute symbolisch den Handelstag an der Nasdaq – begleitet von einer Ankündigung, die in der Bitcoin-Szene bereits als möglicher Wendepunkt diskutiert wird: Ab dem 16. Juni 2026 will Strive als erstes börsennotiertes Unternehmen der Welt tägliche Dividenden auf sein Bitcoin-gestütztes Kreditprodukt auszahlen.
BREAKING: Strive $ASST CEO Matt Cole (@ColeMacro) rings the opening bell to kick off the trading day at Nasdaq today.
The world’s first daily dividend-paying #Bitcoin-backed credit issuer, starting June 16th 🔥🚀 pic.twitter.com/EG6GYL4zad
— BitcoinTreasuries.NET (@BTCtreasuries) May 15, 2026
Im Zentrum steht das Produkt SATA, eine börsengehandelte Vorzugsaktie mit einer annualisierten Rendite von derzeit 13 Prozent. Neu daran ist nicht nur die Höhe der Ausschüttung, sondern vor allem deren Frequenz: Statt monatlicher Zahlungen sollen Anleger künftig an jedem einzelnen Börsentag Dividenden erhalten. Laut Strive würde sich die Anzahl der Auszahlungen dadurch von zwölf auf rund 250 pro Jahr erhöhen.
Für viele Bitcoin-Unternehmen war das vergangene Jahr geprägt von Treasury-Strategien nach dem Vorbild von Michael Saylor und Strategy. Strive versucht nun offenbar, das nächste Kapitel aufzuschlagen: Bitcoin nicht nur als Reserveasset zu halten, sondern daraus eine Art digitale Kreditmaschine mit laufenden Cashflows zu bauen. CEO Matt Cole bezeichnete das Modell selbst als „Zero-to-One Innovation“.
Besonders bemerkenswert ist dabei die Kombination aus Bitcoin-Treasury und Dividendenmodell. Strive hält laut Unternehmensangaben inzwischen mehr als 15’000 $BTC in der Bilanz und sieht sich gleichzeitig als „The Daily Dividend Company“. Das Unternehmen argumentiert, dass die hohe Bitcoin-Reserve langfristig die Grundlage für stabile Ausschüttungen bilde.
An den Märkten sorgte die Meldung sofort für Aufmerksamkeit. Die Aktie von ASST legte nach der Veröffentlichung deutlich zu, während zahlreiche Bitcoin-Investoren das Modell in sozialen Medien als möglichen Vorboten einer neuen Ära Bitcoin-basierter Finanzprodukte feiern.
Für die Bitcoin-Branche ist die Entwicklung deshalb spannend, weil sich hier zwei Welten verbinden: klassische Dividenden- und Kapitalmarktmechanismen einerseits sowie Bitcoin als strategische Reserve und Kreditbasis andererseits. Sollte das Modell funktionieren, könnten künftig weitere Unternehmen versuchen, ähnliche Strukturen aufzubauen – insbesondere in einem Umfeld, in dem traditionelle Renditeprodukte zunehmend unter Druck geraten.
bitcoinnews.ch