$XRP bleibt einer der schwächeren großen Altcoins im aktuellen Marktumfeld. Im vergangenen Monat verlor der Coin rund 20 Prozent an Wert, seit Jahresbeginn summiert sich das Minus sogar auf deutlich über 40 Prozent. Der Test der Marke von 1 US-Dollar zeigt, wie angeschlagen die Marktstruktur weiterhin ist.
Zwar konnte sich $XRP heute wieder leicht über 1,05 US-Dollar erholen, doch von echtem Momentum ist bislang wenig zu sehen. Umso spannender ist nun ein technisches Signal, das sich im Monatschart anbahnen könnte: eine bullische Divergenz beim RSI. Genau diese Konstellation könnte für $XRP mittelfristig entscheidend werden.
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$XRP: Entsteht jetzt eine bullische Divergenz?
Der Analyst EGRAG Crypto verweist in seiner aktuellen Einschätzung auf den Monats-RSI von $XRP. Der RSI, also der Relative-Stärke-Index, misst vereinfacht gesagt, ob ein Asset eher überkauft oder überverkauft ist. Werte über 70 gelten häufig als überhitzt, Werte unter 30 als stark überverkauft. Bei $XRP sei der Monats-RSI zuletzt jedoch auf historisch extrem niedrige Niveaus gefallen. Laut dem Analysten wurde sogar der Bereich unter 42, 41 und zeitweise 40 unterschritten. Damit habe $XRP eine der schwächsten RSI-Phasen seiner Geschichte erreicht.
Interessant wird es nun, weil der RSI laut Analyse beginnt, sich zu stabilisieren. EGRAG erwartet, dass $XRP im Idealfall zunächst wieder wichtige RSI-Zonen zurückerobert: 40, dann 42, anschließend 46,5, 47,8 und später möglicherweise sogar 50+. Ein Anstieg über diese Bereiche würde zeigen, dass der Verkaufsdruck langsam nachlässt und wieder mehr relative Stärke in den Markt kommt.
#$XRP Monthly RSI Update 👀:
The 1-2-3 RSI bottom model has officially failed.
Instead, #$XRP has done something even more interesting… It has entered the most oversold Monthly RSI in its history, breaking below 42, 41, and even 40.
👉Now the RSI is flattening. This is where… pic.twitter.com/FQdTkDuCDX
— EGRAG CRYPTO (@egragcrypto) July 1, 2026
Besonders spannend ist jedoch das mögliche Divergenz-Szenario. Eine bullische Divergenz entsteht, wenn der Preis noch einmal ein tieferes Tief bildet, der RSI aber gleichzeitig ein höheres Tief markiert. Das bedeutet: Der Kurs sieht optisch schwächer aus, doch die innere Marktdynamik verbessert sich bereits. Verkäufer drücken den Preis zwar noch nach unten, schaffen es aber nicht mehr, denselben Momentum-Druck wie zuvor aufzubauen.
Genau das wäre für $XRP ein klassisches Makro-Reversal-Setup. Wichtig ist dabei: Eine Divergenz ist kein sofortiges Kaufsignal und garantiert keine Trendwende. Sie zeigt zunächst nur, dass der Abwärtstrend an Kraft verlieren könnte. Erst wenn $XRP auch preislich wichtige Widerstände zurückerobert und der RSI weiter steigt, würde daraus ein belastbareres bullisches Signal. Bis dahin bleibt $XRP angeschlagen, aber technisch durchaus interessant.
Keine Dynamik bei $XRP: Anleger suchen relative Stärke
Während $XRP weiterhin kaum Dynamik zeigt und trotz kleiner Erholung über 1,05 US-Dollar technisch angeschlagen bleibt, lohnt sich der Blick auf Coins und Projekte, die im aktuellen Bärenmarkt relative Stärke zeigen. Denn gerade in schwachen Marktphasen trennt sich häufig die Spreu vom Weizen: Projekte, die trotz Angst, sinkender Liquidität und schwacher Altcoin-Stimmung Kapital anziehen, könnten bei einer späteren Markterholung besonders stark profitieren.
Ein Projekt, das in diesem Kontext auffällt, ist Bitcoin Hyper. Während viele etablierte Altcoins wie $XRP, Ethereum oder Solana weiterhin tief unter ihren Hochs notieren, sammelt Bitcoin Hyper im Presale weiter Kapital ein. Jüngst lagen die eingesammelten Mittel bei rund 33 Millionen US-Dollar, während Staking mit rund 36 Prozent APY beworben wird. Das ist natürlich kein risikofreies Signal, zeigt aber, dass im Markt weiterhin Nachfrage nach neuen Narrativen besteht.
Spannend ist vor allem das Konzept: Bitcoin Hyper will die Stärken von Bitcoin mit schnellerer Ausführung und günstigen Transaktionen verbinden. Dafür setzt das Projekt auf eine Bitcoin-Layer-2-Idee, die laut Projektangaben schnelle, günstige BTC-Transaktionen sowie DeFi, dApps und Staking ermöglichen soll. Technisch wird dabei eine leistungsfähige Virtual Machine auf SVM-Basis genannt, also eine Architektur, die sich an Solana orientiert. Genau hier entsteht das Narrativ: Bitcoin liefert Sicherheit, Marke und Liquidität, während Solana für Geschwindigkeit, Skalierung und günstige Transaktionen steht.
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