Visa sucht laut Dokumenten, die CoinDesk vorliegen, einen neuen Stablecoin-Abwicklungspartner mit Lizenzierungsmöglichkeiten in mehreren Regionen. Dies würde die zuvor von BVNK, der Stablecoin-Firma, innehabende Rolle übernehmen übernommen von Mastercard Anfang dieses Jahres.
Visas Anfrage für ein Produkt (RFP) spricht die Fähigkeit an, eine Reihe von Stablecoins zu tauschen und zu unterstützen sowie die Abwicklung für die neu eingeführte zu übernehmen.Open USD Stablecoin-Projekt, angeführt von Stripe, Visa und Mastercard, welche plant, mehrere Stablecoins zu unterstützen.
Die Notwendigkeit eines Stablecoin-Partners, der in allen wichtigen Märkten lizenziert ist, hat den Kreis potenzieller Partner laut Visa etwas eingegrenzt. Der Zahlungsriese erklärte, dass er sich insbesondere einen Abwicklungs- und einen Over-the-Counter-(OTC)-Partner ansieht, der über Krypto-Handelserlaubnisse in den USA, Kanada, Großbritannien und Singapur verfügt.
Das Rennen um Stablecoins hat sich trotz eines anhaltend flachen bärischen Marktes in der restlichen Kryptoindustrie nicht verlangsamt. Dementsprechend sind Stablecoins zum Mittelpunkt für die großen Kartennetzwerke und Zahlungsdienstleister geworden. Die gesamte Marktkapitalisierung von Stablecoins beträgt laut CoinGecko-Daten etwa 300 Milliarden US-Dollar.
Strategische Entscheidungen wurden dringlicher, als Stripe hat übernommen Das Unternehmen für Stablecoin-Infrastruktur Bridge wird Ende 2024 für 1,1 Milliarden US-Dollar übernommen. Dies dürfte Druck auf Unternehmen wie Visa und Mastercard ausüben, andere Stablecoin-Anbieter genauer unter die Lupe zu nehmen, um nicht von Stripes aggressivem Vorgehen überholt zu werden.
Letzten Monat, Visa gestartet seine Visa-Stablecoin-Plattform, die Banken, Fintechs und Zahlungsanbietern Werkzeuge zur Verfügung stellt, um Stablecoins zuzugreifen, zu speichern, einzulösen und zu transferieren, wobei OUSD als zunächst unterstützter Token fungiert.
Visa lehnte eine Stellungnahme ab.