Als traditionsreicher Altcoin aus der zweiten Reihe gehört Chainlink ($LINK)selten die große Aufmerksamkeit. Aber der Orakel-Dienst ist für die Kryptoindustrie fast unverzichtbar, $LINK könnte unterbewertet sein.
Seit vier Monaten bereits werden in den USA Chainlink ETFs gehandelt und Daten von SoSo zeigen ein ungewöhnliches Ergebnis: An keinem einzigen Börsentag seit dem 2. Dezember 2025 hatten die Finanzprodukte mit $LINK als Basis Kapitalabfluss zu verkraften – stattdessen ging es für die Chainlink ETFs stets aufwärts, knapp 100 Millionen US-Dollar haben sie nun angelockt. Auch wenn die Summe im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum ETFs wie Kleingeld scheint, ist das Bekenntnis der Finanzmärkte zu Chainlink unübersehbar. An der Wall Street weiß man, was hinter dem 2017 gestarteten Projekt steht und warum $LINK mit Spekulationen wenig am Hut hat.
Orakel Dienste: So hat Chainlink das Prinzip auf die Blockchain gebracht
Denn Chainlink beherrscht die Sparte Orakel-Dienste, ohne die viele andere Krypto-Anwendungen nicht funktionieren könnten. Die Gründer Sergey Nazarov und Steve Ellis erkannten früh, dass Daten aus der Echtwelt im Blockchain-Format gebraucht werden. Anfangs waren es die Preise von Kryptowährungen, dann auch Sportergebnisse und Wahlausgänge, welche Chainlink nahe Echtzeit für Blockchains aufbereitet. Mittlerweile gehören zum Portfolio Aktienkurse, Rohstoffpreise und Indexe aller Art, kurzum: All die Daten, welche Finanzprofis traditionell etwa von Bloomberg beziehen, sammelt auch Chainlink. Wer diese Orakel in seine Projekte einspeisen will, muss dafür in $LINK bezahlen.
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