- Das US-Finanzministerium hat gestern gegen den Bitcoin-Mixer Blender.io Sanktionen verhängt.
- Der Anbieter soll von nordkoreanischen Hackern zur Geldwäsche genutzt worden sein.
- US-Behörden gehen insbesondere davon aus, dass Bitcoin im Wert von 20 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit dem Ronin-Hack gewaschen wurde.
Es ist nicht das erste Mal, dass gegen Bitcoin-Mixer vorgegangen wird. Dennoch feiern die USA mit der gestern verkündeten Maßnahme eine Premiere, denn man verhängt gegen Blender.io Sanktionen. Das US-Finanzministerium hat den Verdacht, dass durch den Dienst rund 20 Millionen US-Dollar in Bitcoin durch nordkoreanische Hacker gewaschen worden sind.
Die Mittel sollen aus dem Ronin-Hack stammen, welcher durch die Lazarus Group organisiert und durchgeführt worden sein soll. Die USA rechnen die Hackergruppe der nordkoreanischen Regierung zu, und es besteht schon länger der Verdacht, dass Nordkorea durch Hackeraktivitäten seine Waffenprogramme finanziert.
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