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Cronos bestätigt: 9,2 Mio. US-Dollar entkamen vor dem Rollback des Tectonic-Exploits

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Die Layer-1-Blockchain Cronos teilte mit, dass während des Tectonic-Exploits 9,19 Millionen US-Dollar die Blockchain verließen, bevor die Validatoren das Netzwerk anhielten. Damit legte sie offiziell offen, welche Mittel durch den Rollback nicht rückgängig gemacht wurden.

In dem am Dienstag veröffentlichten Obduktionsbericht sagte Cronos, manipulierte Sicherheitenwerte hätten ein Kreditvolumen von etwa 120,4 Millionen US-Dollar erzeugt. Durch die Wiederherstellung des Netzwerks auf seinen Zustand vor dem Exploit wurden etwa 111,2 Millionen US-Dollar rückgängig gemacht, sodass 7,6 % der betroffenen Mittel außerhalb des Netzwerks verblieben.

Die Offenlegung bestätigt das Ausmaß des Vorfalls, nachdem frühere Schätzungen die betroffene Summe auf etwa 75 Millionen US-Dollar beziffert hatten. Außerdem beziffert sie die von Cronos wegtransferierte Summe auf 9,19 Millionen US-Dollar und damit höher als die zuvor vom Blockchain-Datenanbieter Bitquery bis zu Ethereum zurückverfolgten 8,3 Millionen US-Dollar.

Cointelegraph berichtete zuvor, dass eine Transaktion neun Tectonic-Kreditmärkte leerte und dabei 11 Transfers mit Stablecoins, Bitcoin, Ether und anderen Vermögenswerten umfasste.

Bitquery zufolge zahlte der Angreifer 5 Millionen US-Dollar ein und lieh sich anschließend in einer Schleife mit 98 Zyklen wiederholt TONIC aus und zahlte es erneut ein, während er den wenig gehandelten Token kaufte. Die Aktivität trieb den TONIC-Kurs beinahe um das 300-Fache in die Höhe, während Tectonics Kurs-Feed folgte.

Cronos teilte mit, dass Tectonic die Aktivität am 30. August um 12:49 Uhr UTC erkannte und die Validatoren das Netzwerk um 14:32:47 Uhr UTC anhielten. Die Blockproduktion wurde um 23:49:01 Uhr UTC wieder aufgenommen, nachdem die Guthaben wiederhergestellt worden waren.

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