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Algorand und Aptos sind führend bei der Vorbereitung auf Quantencomputer

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Ein neuer Bericht desdent Beirats von Coinbase für Quantencomputing und Blockchain kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten großen Kryptonetzwerke schlecht auf die Bedrohung vorbereitet sind, die leistungsstarke Quantencomputer in den kommenden Jahren für ihre Sicherheit darstellen könnten.

Der Vorstand erklärte in seinem Bericht, dass „ein ausreichend leistungsstarker Quantencomputer eines Tages die Kryptographie knacken könnte, die digitale Vermögenswerte in den wichtigsten Blockchains sichert.“

Maschinen dieser Art existieren noch nicht, und der Vorstand geht davon aus, dass es mindestens ein Jahrzehnt dauern wird, bis eine Maschine gebaut wird, die leistungsstark genug ist, um Kryptonetzwerke zu bedrohen.

Dennoch rief Coinbase Blockchain-Projekte dazu auf, ihre Arbeit jetzt zu verbessern, anstatt auf eine Krise zu warten.

„Ihre Kryptowährung ist heute sicher. Aber ein Quantencomputer, der die Blockchain-Kryptographie gefährden kann, wird irgendwann gebaut werden, und die Branche muss sich jetzt darauf vorbereiten, nicht erst, wenn es eilt“, sagte Phillip Martin, CSO von Coinbase.

Der Bericht untersuchte die Vorbereitung verschiedener Netzwerke und deckte erhebliche Lücken auf. Algorand und Aptos schnitten am besten ab, während die meisten anderen Netzwerke deutlich anfälliger waren.

Algorand wurde die Ehre zuteil, eines der ersten Netzwerke gewesen zu sein, das quantenresistente Kryptographie einführte.

dem Bericht Algorand bereits Tools an , mit denen Benutzer quantenresistente Konten erstellen können, ohne dass Änderungen am zugrunde liegenden Protokoll erforderlich sind.

Das Netzwerk hat vor Kurzem seine erste quantenresistente Transaktion im Hauptnetz abgeschlossen und verfügt über einen schrittweisen Plan zur Erreichung der vollständigen Quantenbereitschaft.

Der Bericht wies jedoch darauf hin, dass Blockvorschläge und Abstimmungen des Komitees über Algorand noch immer eine gewisse Anfälligkeit für Quantenangriffe aufweisen und die Forschung in diesen Bereichen fortgesetzt wird.

Darüber hinaus wurde hervorgehoben, dass Aptos für den Übergang gut aufgestellt sei.

Coinbase stellte klar, dass die Ursache in der Art und Weise liegt, wie Aptos mit Kontoadressen umgeht. Anstatt zur Erstellung der Adresse selbst verwendet zu werden, werden öffentliche Schlüssel in diesem Netzwerk als Kontoinformationen gespeichert.

Dies bedeutet, dass ein Benutzer möglicherweise kein Geld auf ein anderes Konto überweisen muss, um einen neuen, quantensicheren Authentifizierungsschlüssel einzugeben, sondern nur eine einzige Transaktion benötigt.

Ethereum und Solana sehen sich einem größeren Risiko ausgesetzt

Andere bedeutende Netzwerke wurden als besonders risikoreich identifiziert, insbesondere dent -of-Stake-Chains wie Ethereum und Solana.

Laut dem Artikel könnten die Signatursysteme, die von den Validatoren in diesen Netzwerken verwendet werden, zu Zielen werden, sobald das Quantencomputing eine ausreichend große Größenordnung erreicht hat.

Dennoch machen beide Netzwerke Fortschritte.

Auf Basis dieses verbesserten Mechanismus hat Solana ein neues Signaturverfahren implementiert, das es Benutzern ermöglicht, ihre Token an eine neue Adresse zu übertragen.

Die Entwickler von Ethereumhaben einen Fahrplan für die nächste Version der Verbesserungen an quantenresistenten Signaturen erstellt.

Der Vorstand empfahl Nutzern, langfristig auf quantensichere Wallets umzusteigen. Er wies außerdem darauf hin, dass nicht migrierte Vermögenswerte möglicherweise widerrufen werden müssten, um deren Nutzung durch einen Quantenangreifer zu verhindern.

Coinbase drängt zum Handeln, während sich eine neue Quanteninfrastruktur formt

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird auch neue Infrastruktur aufgebaut.

Die in der Schweiz ansässige QoreChain Association hat kürzlich ein produktionsreifes Testnetz gestartet, das Post-Quanten-Signaturen nach NIST-Standard verwendet, genauer gesagt einen Standard namens Dilithium-5.

Die meisten bestehenden Blockchains basieren auf elliptischer Kurvenkryptographie, die ein ausreichend leistungsstarker Quantencomputer knacken könnte.

QoreChain verwendet stattdessen die Federal Information Processing Standards, kurz FIPS, sowohl für Signaturen als auch für den Schlüsselaustausch.

Der Bericht von Coinbase zog eine klare Trennlinie zwischen Netzwerken, die tatsächlich technische Änderungen vorgenommen haben, und solchen, die lediglich Versprechungen gemacht haben.

Algorand und Aptos haben ihre zugrundeliegenden Datenstrukturen bereits angepasst, um heute NIST-Standardsignaturen zu unterstützen. Andere Blockchains befinden sich noch in der Planungsphase.

Für ältere Netzwerke stellt diese Schwachstelle eine Art verdecktes Sicherheitsrisiko dar, warnte die Studie.

Bei einem Netzwerk wie Ethereum können große Vermögenstransfers teuer und zeitaufwändig sein, wenn der Quantenzeitrahmen schneller abläuft als erwartet, während bei Aptos möglicherweise nur ein einziger Schlüsselwechsel erforderlich ist.

Vor diesem Hintergrund forderte Coinbase alle Blockchain-Teams nachdrücklich auf , bereits jetzt Migrationsstrategien zu entwickeln, lange bevor die Bedrohung Realität wird.

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