MoonPay, ein Finanztechnologieunternehmen für Krypto- und Fiat-Zahlungen, hat PayBox eingeführt, einen Zahlungs-Vault, der es KI-Assistenten ermöglicht, Transaktionen direkt in Claude und ChatGPT durchzuführen. Mit diesem Service können Nutzer digitale Assets verwalten und Online-Dienste bezahlen, ohne die Chat-Oberfläche zu verlassen.
Nach der Anbindung von PayBox über einen benutzerdefinierten Konnektor können Nutzer ihre Wünsche einfach in natürlicher Sprache beschreiben. Die KI kann Aktionen wie den Kauf von PYUSD, den Token-Tausch, die Übertragung von Assets zwischen Blockchains, Einzahlungen in DeFi-Protokolle, Flugbuchungen oder Restaurantreservierungen vorbereiten. Die abschließende Bestätigung erfolgt durch den Nutzer mithilfe eines Passkeys, woraufhin die Transaktion ausgeführt wird.
PayBox unterstützt Solana und EVM-kompatible Netzwerke, darunter Ethereum, Base, Arbitrum, Polygon, Hyperliquid, Tempo und Robinhood Chain. Laut MoonPay werden später weitere Blockchain-Integrationen hinzugefügt. Die Plattform speichert sowohl Krypto-Wallets als auch Zahlungskarten. Private Schlüssel werden durch MPC-Technologie und Trusted Execution Environments geschützt, wodurch verhindert wird, dass eine einzelne Partei, einschließlich MoonPay oder des KI-Assistenten, eigenständig auf die Gelder der Nutzer zugreifen kann.
Nutzer können zwischen zwei Berechtigungsmodi wählen. Im Modus „Immer fragen“ muss jede Zahlung manuell genehmigt werden. Im Modus „Autonom“ kann die KI Transaktionen innerhalb der vom Nutzer festgelegten Grenzen durchführen. Alle Berechtigungen können jederzeit geändert oder widerrufen werden.
Die Plattform basiert auf der Infrastruktur von Sodot, einem Anbieter sicherer Wallet-Technologie, der Anfang des Jahres von MoonPay übernommen wurde. Laut MoonPay schützt diese Technologie bereits digitale Vermögenswerte im Wert von über 50 Milliarden US-Dollar in mehr als 10 Millionen Wallets.
Bild: Magnific
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