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Bitcoin Suisse plant, bis zu die Hälfte seiner Schweizer Arbeitsplätze abzubauen, da es Tätigkeiten ins Ausland verlagert

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Bitcoin Suisse, das über digitale Vermögenswerte im Wert von mehr als 3 Milliarden US-Dollar verwahrt, plant, in der Schweiz bis zu 60 Arbeitsplätze abzubauen, was die Hälfte seiner Belegschaft im Land entspricht, da das Krypto-Finanzdienstleistungsunternehmen mehr Softwareentwicklung und Back-Office-Arbeiten ins Ausland verlagert.

Das in Zug ansässige Unternehmen, das weltweit rund 200 Mitarbeiter beschäftigt, schließt zudem seinen IT-Entwicklungsstandort in Kopenhagen. Es betreibt bereits einen Hub in Bratislava und plant die Einrichtung eines weiteren in Vietnam.

„In Bratislava und Vietnam können wir diese Dienstleistungen zu erheblich geringeren Kosten anbieten“, sagte CEO und Mitbegründer Andrej Majcen gegenüber Schweizer Nachrichtenportal Finews, das zuerst über die Umstrukturierung berichtete.

Er erklärte, die Entscheidung spiegele die internationale Wachstumsstrategie des Unternehmens wider und stehe in keinem Zusammenhang mit den schwierigen Bedingungen auf dem Kryptomarkt.

Gegründet im Jahr 2013, bietet Bitcoin Suisse Krypto-Handel, Verwahrung, Staking und Kreditvergabe an. Majcen erklärte gegenüber Finews, dass das Unternehmen nun über den Kryptobereich hinaus in breitere Vermögens- und Asset-Management-Dienstleistungen für vermögende Privatkunden und institutionelle Klienten expandieren möchte.

Das Unternehmen hat mit der Sicherung von Lizenzen begonnen, um diese Expansion zu unterstützen. Die Tochtergesellschaft in Liechtenstein Erhielt die Genehmigung im Rahmen des Markets in Crypto-Assets-Rahmens der Europäischen Union im Juni, wodurch es Kunden in ausgewählten Märkten des Europäischen Wirtschaftsraums bedienen kann.

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