Nvidia Die NVDA-Aktien stiegen am Donnerstag im vorbörslichen Handel um 8 %, nachdem der KI-Chiphersteller erneut die Gewinnerwartungen übertroffen und eine stärker als erwartete Prognose abgegeben hatte, was den breiteren Technologie- und Kryptomarkt anzog.
Der Invesco QQQ hat mehr als 1 % zugelegt, während Bitcoin in den letzten 24 Stunden um über 1 % gestiegen ist und die Marke von 80.000 $ herausfordert. Auch Unternehmen im Bereich der KI-Infrastruktur verzeichneten Zuwächse, wobei IREN IREN$41,20·Zum Schlusskurs um 5 % zulegte und TeraWulf WULF$16,47·Zum Schlusskurs sowie Cipher Mining CIFR$16,57·Zum Schlusskurs jeweils um rund 3 % gewannen.
Nvidia meldete im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz von 96,2 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung von 92,27 Milliarden US-Dollar. Die bereinigten Gewinne pro Aktie von 2,22 US-Dollar lagen ebenfalls über den Erwartungen von 2,09 US-Dollar. Das Unternehmen prognostizierte für das dritte Quartal einen Umsatz von 108 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Wall-Street-Prognose von 103,9 Milliarden US-Dollar.
Das Management erwartet für das Geschäftsjahr 2028 einen Umsatzanstieg von etwa 70 %, obwohl die Kundenprognosen auf eine potenzielle Verdopplung der Nachfrage hindeuten. Nvidia erklärte, dass das Angebot bis zum Ende dieses Geschäftsjahres die Hauptbegrenzung bleiben werde.
CEO Jensen Huang erklärte in der Gewinntelefonkonferenz, dass KI-Agenten zwischen 15- und 100-mal mehr Rechenleistung benötigen als herkömmliche, von Menschen gesteuerte Interaktionen. Nvidia erwartet jedoch, dass die Bruttomargen im vierten Quartal aufgrund steigender Speicherpreise auf einen Wert zwischen 71 % und 72 % fallen werden. Der Ausblick beinhaltet keine Umsätze aus Rechenzentren in China vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Unsicherheiten.
Separat hat Nvidia zugestimmt, die Open-Source-AI-Plattform Hugging Face für 12,9 Milliarden US-Dollar zu übernehmen, Die Information berichtete.
Die Übernahme würde Nvidia den Besitz einer der größten Plattformen für den Austausch und die Bereitstellung von Open-Source-Modellen verschaffen und damit die Reichweite des Unternehmens über Chips und Infrastruktur hinaus sowie weiter in den KI-Software-Stack hinein erweitern.