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IREN steigt 13%: Dell-Blackwell-Deal beschleunigt KI-Offensive

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Die Aktien von IREN Limited stiegen am Mittwoch um 13 % nachdem das Unternehmen eine Kaufvereinbarung über $1.6 billion mit Dell Technologies für von Nvidia angetriebene Blackwell-Systeme angekündigt hatte, die darauf abzielen, die Kapazität seiner Infrastruktur für künstliche Intelligenz zu erweitern.

Die Vereinbarung umfasst über Dell gelieferte luftgekühlte Blackwell-Systeme und soll den zuvor angekündigten fünfjährigen, $3.4 billion umfassenden Managed‑KI‑Cloud‑Services‑Vertrag von IREN unterstützen.

Die Systeme sollen in den bestehenden Rechenzentren von IREN in Childress, Texas, eingesetzt werden, wobei die Inbetriebnahme für Anfang 2027 geplant ist.

Nach Inbetriebnahme soll der Cloud‑KI‑Vertrag die annualisierte Run‑Rate‑Umsatzprognose von IREN von $3.7 billion auf $4.4 billion anheben und spiegelt damit die fortgesetzte Expansion des Unternehmens in KI‑Infrastruktur und Cloud‑Computing‑Dienste wider.

Der Kaufpreis umfasst GPUs, Server, Speichersysteme, Netzwerkausrüstung, ergänzende Hardware, Integrationsleistungen und Garantien; die Zahlungen sind nach Lieferung fällig.

Nachfrage nach KI‑Infrastruktur treibt Expansion

Der jüngste Deal unterstreicht die beschleunigte Nachfrage nach KI‑Recheninfrastruktur, da Hyperscaler, Unternehmen und Entwickler darum konkurrieren, Kapazitäten für zunehmend komplexe KI‑Workloads zu sichern.

„Die Sicherung von Kapazitäten und die Beschleunigung der Inbetriebnahme haben für uns oberste Priorität in einem Markt, in dem die Zeit bis zur Rechenverfügbarkeit alles entscheidet“, sagte IREN‑Mitgründer Daniel Roberts. „Unsere Beziehung zu Dell sichert den Zugang zu Hardware in dem Umfang und mit der Geschwindigkeit, die der Markt verlangt.“

Die Blackwell‑Systeme werden Nvidia‑bezogene Cloud‑KI‑Workloads im Rahmen der umfassenderen Infrastrukturvereinbarungen von IREN unterstützen.

Anfang dieses Monats sagte Nvidia, man werde bis zu $2.1 billion in IREN investieren, im Rahmen einer umfassenderen Vereinbarung, die mit dem Einsatz von bis zu 5 Gigawatt Infrastruktur verbunden ist.

IREN hatte außerdem zuvor einen fünfjährigen KI‑Infrastruktur‑Cloud‑Services‑Vertrag angekündigt, der Nvidia‑Workloads und Cluster‑Management‑Software umfasst, die gemeinsam mit Mirantis entwickelt wurde.

Die Vereinbarung wird durch Blackwell‑Plattformsysteme gestützt, die über rund 60 Megawatt der bestehenden Rechenzentrumskapazität von IREN in Childress, Texas, verteilt werden.

Im November unterzeichnete Microsoft zudem eine $9.7 billion schwere Vereinbarung mit IREN, die Zugang zu Nvidias fortschrittlichen KI‑Chips beinhaltet.

Vom Bitcoin‑Mining zur KI‑Infrastruktur

IREN hat sich im vergangenen Jahr zu einer der am besten performenden Aktien im Bereich KI‑Infrastruktur entwickelt, nachdem sich das Unternehmen von einem Bitcoin‑Mining‑Betreiber zu einem auf KI fokussierten Rechenzentrumsunternehmen umpositioniert hat.

Der Übergang nutzte die bereits für das Kryptowährungs‑Mining aufgebaute Infrastruktur, einschließlich großflächiger Stromzugänge und Rechenzentrumsanlagen, die energieintensive Rechenoperationen unterstützen können.

Sowohl Bitcoin‑Mining als auch KI‑Cloud‑Computing erfordern einen erheblichen Stromverbrauch und eine dichte Serverinfrastruktur, was IREN ermöglicht, bestehende Anlagen an die wachsende KI‑Nachfrage anzupassen.

Die Anlegerbegeisterung für Unternehmen der KI‑Infrastrukturbranche beschleunigte sich weiter, nachdem Nvidia‑Manager kürzlich auf steigende Preise für Cloud‑GPUs hingewiesen hatten.

Nvidia‑CFO Colette Kress sagte, die Mietpreise für Nvidia H100‑GPUs seien seit Jahresbeginn um etwa 20 % gestiegen, während die Preise für A100‑Cloud‑GPUs um fast 15 % zugelegt hätten.

Diese Aussagen stärkten die Stimmung im weiteren „neocloud“‑ und KI‑Infrastruktur‑Sektor, wobei Anleger sich zunehmend auf Unternehmen konzentrieren, die GPU‑Kapazität schnell bereitstellen können.

Die jüngste Vereinbarung mit Dell stärkt IRENs Position im schnell wachsenden Markt für KI‑Infrastruktur weiter, da die Nachfrage nach Cloud‑Computing‑Kapazitäten weltweit weiter expandiert.

invezz.com