Das ändert sich nun mit Coinbase Clearing. Coinbase verfügte bereits über eine regulierte US-Derivatebörse und einen Futures-Broker. Hinzu kommt jetzt eine eigene Clearingstelle.
Nach Angaben von Rechtschefin Molly Abraham kann Coinbase dadurch mehr regulierte Derivateprodukte in Eigenregie an den Markt bringen.
Die Genehmigung der CFTC vervollständigt unsere Derivateinfrastruktur. Dadurch können wir mehr regulierte Derivateprodukte anbieten, mit $USDC als Sicherheit und einer Abwicklung rund um die Uhr.
Bei Derivaten, bei denen Händler mit geliehenem Kapital arbeiten, will Coinbase vorerst weiter auf bestehende Partner zurückgreifen. Das gilt dem Unternehmen zufolge auch für die geplante Einführung von Perpetual Futures auf Einzelaktien.
$USDC erhält eine wichtige Rolle
Coinbase will dem Stablecoin $USDC innerhalb der neuen Infrastruktur eine zentrale Rolle geben. Der Coin kann als Sicherheit für vollständig besicherte Derivatekontrakte genutzt werden.
Zudem setzt Coinbase auf eine Abwicklung, die 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche läuft. Damit will das Unternehmen ein zentrales Merkmal der nie schließenden Kryptomärkte auf regulierte US-Derivate übertragen.
Die Genehmigung trat am 28. September offiziell in Kraft. Die CFTC bestätigt, dass Coinbase Clearing vollständig besicherte Futures, Optionen auf Futures und Swaps abwickeln darf.
Damit bündelt Coinbase nun drei zentrale Bestandteile seines US-Derivategeschäfts unter einem Dach: die Börse, an der Produkte gehandelt werden, den Broker, der Kunden den Zugang ermöglicht, und die Organisation, die Transaktionen anschließend abwickelt.