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Raiffeisen und Bitpanda bringen Krypto zu 18 Millionen Bankkunden in Osteuropa

source-logo  bitcoinnews.ch 23 September 2026 08:32, UTC
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Die Raiffeisen Bank International (RBI) und Bitpanda arbeiten künftig zusammen. Das Ziel: Bis zu 18 Millionen Bankkundinnen und -kunden in Zentral- und Osteuropa sollen Kryptowährungen und andere digitale Anlagen direkt bei ihrer Bank kaufen können, ohne eine neue App oder ein zusätzliches Konto.

Worum geht es?

Bisher kaufen die meisten Menschen Bitcoin und andere Kryptowährungen über eigene Handelsplattformen. Dafür braucht man meist eine eigene App, ein eigenes Konto und neue Zugangsdaten. Das ändert sich gerade: Immer mehr klassische Banken bieten digitale Anlagen selbst an.

Die RBI und Bitpanda, beide aus Österreich, haben dafür eine Partnerschaft geschlossen. Die Aufgaben sind klar verteilt:

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  • RBI bringt ihre Banken und damit den direkten Kontakt zu Millionen Kunden ein.
  • Bitpanda liefert über den Geschäftsbereich Bitpanda Enterprise die Technik im Hintergrund, also die Infrastruktur für Kauf, Verkauf und Verwahrung digitaler Anlagen.

Für die Kunden bedeutet das: Sie nutzen einfach ihre gewohnte Banking-App. Bitpanda arbeitet unsichtbar im Hintergrund.

In Österreich erprobt

Ganz neu ist die Idee nicht. Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien hat ihren Kunden schon früher Krypto-Zugang mit der Technik von Bitpanda angeboten. Sie war damit eine der ersten traditionellen Banken in der EU. Dieses Modell hat in der Praxis funktioniert und soll jetzt deutlich größer werden.

Statt einer einzelnen Bank entsteht nun ein gemeinsamer Rahmen für das gesamte RBI-Netzwerk in Zentral- und Osteuropa. Laut Bitpanda könnte daraus eine der bisher umfassendsten Einführungen von Krypto-Angeboten bei einer traditionellen europäischen Bankengruppe werden.

Kein Startschuss für alle Länder gleichzeitig

Wichtig ist: Das Angebot kommt nicht überall zur gleichen Zeit und nicht überall in gleicher Form. Jede Bank im RBI-Netzwerk entscheidet selbst, ob, wann und was sie anbietet. Dabei richtet sie sich nach dem eigenen Markt und den dort geltenden Gesetzen.

Die Partnerschaft schafft also zunächst die technische Grundlage. Die einzelnen Banken können darauf zugreifen, sobald die Bedingungen in ihrem Land passen.

Europäische Lösung für europäische Banken

Beide Unternehmen betonen, dass hier eine europäische Lösung entsteht: Das Bankennetzwerk, die Technik und die Kunden kommen alle aus Europa. Dahinter steht die Idee, dass europäische Banken bei digitalen Anlagen nicht von Anbietern außerhalb Europas abhängig sein sollen und ihr Angebot selbst gestalten können.

Was heißt das für Kunden?

Wer sich für Kryptowährungen interessiert, muss sich künftig nicht mehr bei einer eigenen Plattform anmelden. Man kann über die Bank investieren, der man ohnehin schon vertraut. Man muss dafür auch kein Krypto-Experte sein. Die Einstiegshürde wird also kleiner.

Die spezialisierten Krypto-Plattformen verschwinden dadurch nicht. Es kommt aber ein neuer, einfacherer Weg hinzu: digitale Anlagen als normaler Teil des Bankgeschäfts.

bitcoinnews.ch