Renesis hat eine Integration mit der Krypto-Börse Kraken angekündigt, um institutionellen Krypto-Fonds eine vollständig konsolidierte Infrastruktur für Portfolio-Management, Execution und Reporting über CeFi- und DeFi-Märkte hinweg bereitzustellen.
Die Integration adressiert ein zentrales strukturelles Problem im digitalen Asset Management: die zunehmende Fragmentierung von Handelsplätzen, Custodians und DeFi-Protokollen, die Fonds dazu zwingt, mit mehreren Systemen, manuellen Datenexporten und zeitaufwendigen Reconciliation-Prozessen zu arbeiten. Gerade bei wachsendem AUM führt diese Aufsplitterung zu operativer Ineffizienz und eingeschränkter Transparenz über das Gesamtportfolio.
Mit Kraken als neuem Bestandteil der Plattform erweitert Renesis seine Infrastruktur um eine der etabliertesten globalen Handelsbörsen im institutionellen Krypto-Segment. Fonds erhalten dadurch die Möglichkeit, Kraken sowohl in ihre Portfolio-Management-Systeme (PMS) als auch in ihre Order- und Execution-Management-Systeme (OEMS) zu integrieren und damit Positionsdaten, Performance und Handelsaktivitäten in einem einheitlichen System zu konsolidieren.
Insbesondere im Execution-Layer ermöglicht die Integration den direkten Zugang zu Kraken-Liquidität innerhalb von Renesis, kombiniert mit Funktionen wie algorithmischem Trading, Pre-Trade-Analysen, Smart Order Routing sowie zentral gesteuerten Risiko- und Handelskontrollen. Damit verschmelzen Liquiditätszugang und Portfolio-Sicht in einer einzigen operativen Umgebung.
Für institutionelle Investoren bedeutet dies eine Reduktion manueller Prozesse, eine höhere Datenkonsistenz zwischen CeFi und DeFi sowie eine verbesserte Entscheidungsgrundlage durch Echtzeit-Portfolio-Übersicht über alle angebundenen Märkte hinweg.
Die Integration ist Teil der breiteren Strategie von Renesis, ein vollständiges Operating System für digitale Asset Manager aufzubauen, das sowohl DeFi-Protokolle als auch zentrale Handelsplätze und Custodians in einer einheitlichen Infrastruktur verbindet.
bitcoinnews.ch