Hyperliquid hat vor wenigen Tagen einen Großdeal mit Coinbase und Circle bestätigt. Damit wird der Stablecoin $USDC zum Standard der dezentralisierten Kryptobörse. Treibt das $HYPE zu neuen Höchstpreisen?
Mit rund 100 Prozent Plus seit Jahresanfang ist Hyperliquid ($HYPE) der Altcoin 2026 schlechthin und mittlerweile souverän unter die zehn kapitalstärksten Krypptowährungen der Welt vorgerückt. In der vergangenen Woche ging die Nachricht zu einem wegweisenden Deal von Hyperliquid in Sachen Stablecoin $USDC etwas unter. Doch nun haben sich Experten wie Ryan Watkins, Mitgründer von Syncracy Capital, die Angelegenheit genauer angeschaut und zeigen sich tief beeindruckt:
– Auf X schreibt Watkins, je länger er nachdenke, desto sicherer sei er sich: „Das ist die größte Ankündigung für Hyperliquid dieses Jahr.“
– Die dezentralisierte Kryptobörse mit ihrem Coin $HYPE wird für die Integration von $USDC nämlich mit der zentralisierten Konkurrenz von Coinbase zusammenarbeiten.
– Coinbase hatte $USDC einst gemeinsam mit dem Krypto-Unternehmen Circle an den Start gebracht, der Dollar-Stablecoin ist mit rund 77 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung in seiner Sparte die Nummer Zwei hinter Tether (USDT).
– Das Geschäft mit Stablecoins ist deshalb finanziell attraktiv, weil die Reserven zur Abdeckung in großen Teilen in US-Staatsanleihen „geparkt“ sind und dort Rendite abwerfen.
– So dürfte Hyperliquid mehr als 135 Millionen Dollar Einnahmen jährlich generieren, weil Coinbase und Circle der Bedingung zustimmten, 90 Prozent der $USDC Zinsen an den Kooperationspartner abzutreten.
– Falls $USDC die Benutzung von Stablecoins bei Hyperliquid wie erwartet stärkt, wären auch 300 bis 500 Millionen Mehreinnahmen möglich, rechnet Watkins vor. Seine Theorie deckt sich mit einer Analyse von Compass Point.
– Hyperliquid nutzt fast alle Einnahmen (über 92 Prozent) für den Rückkauf von $HYPE und zerstört die Coins dann. Dieses Prinzip kommt Anlegern entgegen und hat $HYPE schon im letzten Jahr eine rasante Preisentwicklung beschert.
– Künftig wird Hyperliquid also nicht nur aus Gebühreneinnahmen das stetige $HYPE Rückkaufprogramm finanzieren, sondern auch die $USDC Zinsen einsetzen. Rund 900 Millionen Dollar Gebühren waren es in 2025, die Stablecoin Rendite könnte das Budget also um mehr als 10 Prozent erhöhen.
– Zudem hat Hyperliquid dann auch eine Einnahmequelle für Perioden, in denen Handelsvolumen und damit Gebührenplus sinken, weil Kryptomärkte stagnieren. Die $HYPE Preiskurve könnte so unabhängiger von saisonalen Trends werden.
– Allein in diesem Jahr hat Hyperliquid sein Portfolio um Rohstoffe wie Silber und Öl erweitert, auch Wettmärkte sollen bald erobert werden.
Fazit: Hyperliquid und $HYPE dürfen optimistisch auf 2026 schauen
Krypto-Promi Arthur Hayes hatte im Herbst letzten Jahres mit der Prognose aufhorchen lassen, $HYPE habe 100-mal mehr Potenzial als bis dahin realisiert. Die Argumente hatten Charme, Hayes selbstaber machte als Anleger wenig später einen Rückzieher. Das Hyperliquid Team jedoch denkt bisher längerfristig und ist bislang mit zuteilten $HYPE, bei denen Haltefristen gelten, behutsam umgegangen. Es spricht vieles dafür, dass $HYPE keine Eintagsfliege wird und Hyperliquid seinen Erfolgskurs fortsetzt, nun mit $USDC und Coinbase als Teil des großen Plans.
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