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Coinbase macht einen neuen Weg frei, um Bitcoin über USDC-Renditen zu verdienen

source-logo  blockzeit.com 20 Februar 2026 10:40, UTC
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  • Brian Armstrong, der Chef von Coinbase, hat gesagt, dass Nutzer mit Coinbase One jetzt Bitcoin (Sats) verdienen können, indem sie $USDC halten.
  • Paul Grewal, der Chefjurist des Unternehmens, meinte, dass die letzten Gespräche über den Clarity Act im Weißen Haus „mehr Fortschritte“ gebracht haben.

Brian Armstrong, der Chef von Coinbase, hat eine neue Möglichkeit vorgestellt, wie Nutzer Bitcoin ($BTC) verdienen können. Er sagte, dass man das einfach durch das Halten von Circles $USDC auf der Coinbase One-Plattform erreichen kann.

Bitcoin mit $USDC-Beständen auf Coinbase verdienen

„Eine neue Möglichkeit, Sats zu sammeln: $USDC halten, Bitcoin verdienen”, sagte Armstrong auf seinem offiziellen Social-Media-Kanal.

Der Coinbase-Chef fügte hinzu, dass es manchmal die kleineren Features sind, die wichtig sind. Nutzer können zwischen der Stablecoin $USDC und $BTC als Belohnung wählen.

„Manchmal sind die kleineren Features die coolsten“, fügte Armstrong hinzu. „Coinbase One-Mitglieder können sich dafür entscheiden, ihre wöchentlichen Belohnungen entweder in $BTC oder $USDC zu erhalten, was jetzt möglich ist.“

Dazu musst du einfach die folgenden Schritte in deinem Coinbase One-Konto ausführen:

  • Halte ein Guthaben in $USDC
  • Gehe zum Abschnitt „Verdienen“ unter „$USDC-Belohnungen“ und wähle $BTC
  • Die Plattform zahlt wöchentlich $BTC/Sats-Prämien aus, solange der Nutzer ein Guthaben in $USDC hat.

Coinbase One ist ein Abonnementdienst von Coinbase, der ab 4,99 $ pro Monat für eine Basic-Mitgliedschaft angeboten wird. Nutzer profitieren von null Handelsgebühren für grundlegende Transaktionen, unterliegen jedoch bestimmten Limits und Spreads. Darüber hinaus bietet der Dienst höhere Prämien beim Staking, einen 24/7-Prioritäts-Support, Unterstützung bei der Steuererklärung und Kontoschutz.

Kritik an den niedrigen Renditen von Coinbase für US-Stablecoins

Einige Kommentatoren von Armstrongs Beitrag kritisierten die niedrigen Prämien von Coinbase für Stablecoin-Renditen im Vergleich zur Anlage von Geld in US-Staatsanleihen. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass der Prozess keine Solvenzrisiken birgt und durch die volle Kreditwürdigkeit der US-Regierung abgesichert ist. Ebenso ermöglichen die höheren Erträge den Kauf von mehr Sats als denen, die von der Krypto-Börse angeboten werden.

Die im Vergleich zu den meisten Bank-Einlagenzertifikaten (CDs) und US-Staatsanleihen niedrigeren Stablecoin-Renditen von Coinbase könnten jedoch eine bewusste Strategie sein. Sie mildern die Auswirkungen auf diese traditionellen Anlageinstrumente erheblich und bieten den Kunden gleichzeitig einen einfachen Ausweg aus dem Angebot von Coinbase, das keine Sperrfrist oder Strafen für vorzeitige Abhebungen vorsieht. Die wöchentlichen Auszahlungen ermöglichen eine kürzere Zeitspanne bis zur Freigabe der Erträge und eine größere Flexibilität bei der Verwaltung ihrer Bestände.

Dieser kluge Schachzug folgt auf die laufenden Verhandlungen zwischen traditionellen Finanzen (TradFi) und der Kryptoindustrie über den Clarity Act, bei denen Coinbase eine wichtige Rolle spielt.

Verhandlungen zum Clarity Act

Laut Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, haben die Parteien der Clarity-Act-Gespräche im Weißen Haus am Donnerstag „weitere Fortschritte” erzielt. Er beschrieb den Ton der Sitzung als „konstruktiv” und „kooperativ”.

Eleanor Terrett, Moderatorin von Crypto In America, teilte mit, dass der jüngste Dialog zwischen dem Bankensektor und der Kryptoindustrie über den Gesetzentwurf kleiner war als in der vergangenen Woche. An der Diskussion nahmen Vertreter der folgenden Institutionen teil:

  • Coinbase
  • Ripple
  • a16z
  • Blockchain Association
  • Crypto Council for Innovation
  • American Bankers Association
  • Bank Policy Institute
  • Independent Community Bankers of America

Unabhängige Vertreter von Banken waren bei der Veranstaltung auffällig abwesend.

Quellen aus der Krypto-Branche berichteten, dass sich die Bedenken der Bankenvertreter eher auf den potenziellen Wettbewerbsdruck durch Kryptowährungen, insbesondere Stablecoins, konzentrierten. Dies war eine enorme Veränderung gegenüber früheren Befürchtungen hinsichtlich einer Abwanderung von Einlagen.

Die Parteien wollen den Gesetzentwurf bis zum Frühjahr fertigstellen.

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