Coinbase bereitet den Start von XRP-Futures vor, beschleunigt den institutionellen Zugang und signalisiert steigendes Vertrauen, da die US-Märkte regulierte, liquide Kryptoderivate begrüßen.
Coinbase bemüht sich um Zertifizierung von XRP-Futures, bietet regulierten Zugang zu liquiden Märkten
Die Krypto-Börse Coinbase (Nasdaq: COIN) teilte am 3. April auf der Social-Media-Plattform X mit, dass ihre Derivate-Einheit offiziell bei der U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) einen Antrag zur Selbstzertifizierung eines Futures-Vertrags im Zusammenhang mit XRP eingereicht hat. Coinbase Institutional erklärte:
Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass Coinbase Derivatives bei der CFTC den Antrag zur Selbstzertifizierung von XRP-Futures eingereicht hat – um einen regulierten, kapitaleffizienten Weg anzubieten, um Zugang zu einem der liquidesten digitalen Vermögenswerte zu erhalten. Wir erwarten, dass der Vertrag am 21. April 2025 live gehen wird.
Laut dem an die Kommission eingereichten Antrag wird der Nano-XRP-Futures-Kontrakt auf Coinbase Derivatives gehandelt und über Nodal Clear abgewickelt.
Jeder Futures-Kontrakt wird 500 XRP darstellen und mit dem Marketvector Coinbase XRP Benchmark Rate bewertet. Die Börse wird die drei nächsten monatlichen Verfallsdaten auflisten und ein stündliches Preisfluktuationslimit von 10% durchsetzen, um übermäßige Marktschwankungen zu kontrollieren. Die endgültige Abrechnung basiert auf einem volumengewichteten Medianpreis über ein Zeitfenster von einer Stunde, wobei manuelle Anpassungen erlaubt sind, falls ungewöhnliche Aktivitäten festgestellt werden. Positionslimits sind auf 4.000 Kontrakte begrenzt, was 40 Millionen XRP oder ungefähr 0,07% der aktuellen Marktkapitalisierung von XRP entspricht. Die Börse stellte fest, dass es keinen substanziellen Widerstand gegen den Start gibt und bereits mit Marktteilnehmern und Futures-Kommissionären zusammengearbeitet wurde.
Der Schritt von Coinbase folgt der Einführung der ersten von der CFTC regulierten XRP-Futures am 20. März durch die Bitnomial Exchange. Die Verträge von Bitnomial werden physisch abgewickelt und sind direkt an das zugrunde liegende Angebot und die Nachfrage von XRP gebunden. Bitnomial hat auch seine Klage gegen die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) fallen gelassen und verweist auf ein günstigeres regulatorisches Umfeld.
Parallel dazu hat Ripple-CEO Brad Garlinghouse erneuten Optimismus über die Zukunftsaussichten von XRP geäußert. Er erklärte, XRP könnte in einen von der Regierung verwalteten Krypto-Reserve aufgenommen werden, und er zeigte sich zuversichtlich, dass die SEC die Genehmigung für Spot-XRP-ETFs erteilen wird. Garlinghouse sagte, die frühere Position der SEC habe sich negativ auf XRP ausgewirkt, merkte jedoch an, dass ein günstigeres regulatorisches Umfeld nach der Entscheidung der Behörde, ihre Berufung im Fall gegen Ripple zurückzuziehen, entstanden sei.