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Die thailändische SEC wirft Bitkub vor, einen Cyberangriff verschwiegen zu haben, der zu einem Diebstahl von 50 Millionen Dollar führte

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Die thailändische Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) warf der Kryptowährungsbörse Bitkub sowie zwei ehemaligen Direktoren vor, einen Cyberangriff verschleiert zu haben, der zum Diebstahl von rund 1,7 Milliarden Baht (50 Millionen US-Dollar) führte, laut Berichten in den lokalen Medien am Donnerstag.

Die SEC reichte eine Strafanzeige gegen Bitkub bei der Economic Crime Suppression Division (ECD) ein und beschuldigte die Börse, falsche Informationen bereitgestellt zu haben. Zudem wurde den ehemaligen Direktoren Sakolkorn Sakavee und Thaweesap Rawan vorgeworfen, in Firmendokumenten falsche Angaben gemacht zu haben, um die Aufsichtsbehörde zu täuschen, wie aus den Berichten hervorgeht.

Bitkub war im Mai 2021 Opfer eines Cyberangriffs, bei dem laut Untersuchungen der SEC 16 verschiedene digitale Vermögenswerte gestohlen wurden.

Die SEC und Bitkub kompensierten die Verluste bis Ende Oktober dieses Jahres. Die Regulierungsbehörde erklärte, sie habe festgestellt, dass Bitkub den Vorfall in den entsprechenden Berichten aus diesem Zeitraum nicht korrekt offengelegt habe.

Der Fall der SEC wird nun in eine polizeiliche Untersuchung übergehen, gefolgt von einer möglichen öffentlichen Anklage, berichteten die Quellen.

Bitkub ist Thailands größte Kryptowährungsbörse, mit einem 24-Stunden-Handelsvolumen von mehr als 500 Millionen US-Dollar. Auf eine Anfrage von CoinDesk zur Stellungnahme reagierte das Unternehmen nicht umgehend.

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