de
Zurück zur Liste

Führungskräfte von Ripple stellen sich hinter den CLARITY Act – CEO sagt: „Lasst uns das durchziehen“

source-logo  news.bitcoin.com 2 S
image

Ripple-Führungskräfte treiben den CLARITY Act voran, während die Debatte im Senat weitergeht

Ein erneuter Vorstoß der Ripple-Führung verleiht der Debatte um den CLARITY Act neuen Schwung. Führungskräfte argumentieren, dass bundesweite Krypto-Vorschriften den Verbraucherschutz verbessern und Unternehmen klarere Standards bieten könnten.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat den CLARITY Act als entscheidende Chance für die Vereinigten Staaten bezeichnet, einen klaren Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Er argumentierte, dass regulatorische Sicherheit sowohl Unternehmen als auch Nutzern zugutekommen würde, während der Gesetzgeber die Zukunft des US-Kryptomarktes gestaltet.

Am 22. Juli bekräftigte Garlinghouse eine Botschaft von Ripple-Rechtschef Stu Alderoty, der den CLARITY Act als Verbraucherschutzgesetz beschrieb, das strengere Anforderungen zur Bekämpfung der Geldwäsche, Durchsetzungsinstrumente für Strafverfolgungsbehörden und Befugnisse für die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten vorsieht. Garlinghouse erklärte: „Genau meine Meinung… Das Perfekte darf nicht der Feind des Guten sein. Bringen wir das unter Dach und Fach!“ Die Kommentare fielen zu einem Zeitpunkt, als die Gesetzgeber weiterhin über die Regulierungsstruktur des CLARITY Act debattierten, darunter Aufsichtszuständigkeiten, Verbraucherschutz und Regeln für den Markt für digitale Vermögenswerte. Ripple hat argumentiert, dass klarere Standards die Unsicherheit für Krypto-Nutzer und -Unternehmen verringern würden.

Garlinghouse setzt sich weiterhin für den Gesetzentwurf ein, während Ripple seine Lobbyarbeit ausweitet, darunter die breit angelegte CLARITY-Act-Kampagne in Washington und öffentliche Aufklärungsmaßnahmen, die sich an Gesetzgeber richten. Das Unternehmen lenkte zudem durch seine „Ripple CLARITY Act“-Lkw-Kampagne die Aufmerksamkeit auf die Debatte.

Lummis verteidigt den Gesetzentwurf, während die Demokraten Änderungen fordern

Die US-Senatorin Cynthia Lummis (R-WY) setzt sich weiterhin für den CLARITY Act ein und beschreibt den Gesetzentwurf als einen Rahmen, der darauf abzielt, den Verbraucherschutz zu verbessern, die Durchsetzungsmöglichkeiten zu stärken und die Zuständigkeiten der Bundesaufsichtsbehörden zu klären.

Die Senatorin aus Wyoming hat Anforderungen zur Bekämpfung der Geldwäsche, Instrumente zur Strafverfolgung und eine klarere Marktaufsicht als zentrale Elemente des Vorschlags hervorgehoben. Lummis argumentierte, dass bundesweite Standards legitimen Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte klarere Betriebsregeln geben und gleichzeitig die Möglichkeiten der Aufsichtsbehörden verbessern würden, gegen Fehlverhalten vorzugehen.

Einige demokratische Senatoren haben Bedenken hinsichtlich des aktuellen Entwurfs geäußert und dabei den Schwerpunkt auf Aufsichtsanforderungen, Verbraucherschutzmaßnahmen und finanzielle Absicherungen gelegt.

Lauren Belive, globale Co-Leiterin für Public Policy und Regierungsangelegenheiten bei Ripple, hat ebenfalls davor gewarnt, dass eine Ablehnung des CLARITY Act Krypto-Nutzer den Risiken aussetzen könnte, die bei früheren Marktversagen – einschließlich des Zusammenbruchs von FTX – zu beobachten waren. Ripple hat argumentiert, dass klarere bundesweite Standards dazu beitragen könnten, regulatorische Lücken zu schließen, von denen Nutzer digitaler Vermögenswerte betroffen sind.

Fidelity, Technologieunternehmen und Interessenverbände unterstützen den CLARITY Act

Die Unterstützung für den CLARITY Act geht über Krypto-Unternehmen hinaus: Große Finanzinstitute, Technologieunternehmen und Interessenverbände drängen die Gesetzgeber dazu, klarere Regeln für digitale Vermögenswerte zu schaffen.

Fidelity hat den Senat dazu gedrängt, in dieser Gesetzgebungsangelegenheit tätig zu werden, und dabei die Notwendigkeit regulatorischer Sicherheit angeführt, da die Beteiligung institutioneller Anleger an den Kryptowährungsmärkten zunimmt. Auch der Vorstandsvorsitzende von Goldman Sachs hat sich für regulatorische Klarheit ausgesprochen, was das breite Interesse traditioneller Finanzunternehmen widerspiegelt, die nach definierten Standards für digitale Vermögenswerte suchen.

Mehr als 200 Organisationen, darunter Ripple und Coinbase, haben im Rahmen der „Ripple and Coinbase Organization Support“-Initiative Fortschritte bei der Gesetzgebung gefordert. Technologieunternehmen haben den Gesetzgebern separat nahegelegt, den Gesetzentwurf voranzutreiben; mehr als 1.200 Firmen unterstützen die Bemühungen zur Schaffung eines bundesweiten Regulierungsrahmens für Kryptowährungen.

„Stand With Crypto“ unterstützt die Gesetzgebung zudem durch Basisarbeit und ermutigt Krypto-Nutzer und Wähler, sich an die Gesetzgeber zu wenden, während der CLARITY Act den Gesetzgebungsprozess durchläuft. Der CLARITY Act befindet sich weiterhin in der Prüfung, während die Gesetzgeber ihre Diskussionen über den Wortlaut des Gesetzentwurfs und den möglichen weiteren Weg fortsetzen.

news.bitcoin.com