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EU verhängt gegen Russland umfangreiches 21. Sanktionspaket mit Fokus auf $120 Milliarden Krypto-Netzwerk

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Die Europäische Union (EU) hat die Sanktionen gegen Russland ausgeweitet und umfasst nun vier Bezeichnungen im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden A7-Netzwerk, einschließlich seiner neuen Verbindungen nach Afrika.

Die EU erweitert ihr Transaktionsverbot auch auf 14 nicht namentlich genannte, kryptobezogene Dienstleistungsplattformen mit Sitz in Georgien, Panama, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), den Marshallinseln, Kirgisistan und Belarus.

Chainalysis hat kürzlich festgestellt, dass im A7-Netzwerk, wo der A7A5-Stablecoin operiert, hat bisher fast 120 Milliarden US-Dollar abgewickelt und wurde gezielt für die Umgehung der Sanktionen gegen Russland entwickelt.

„Wir erreichen über hundert Banken und Krypto-Betreiber, mehr als 40 Schiffe in der Schattenflotte Russlands sowie mehrere Ölraffinerien in Russland und Weißrussland“, erklärte Kaja Kallas, Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, lautete es in einer Erklärung.

Die EU kündigte sein vorheriges Sanktionspaket an gegen Russland im April und bezeichnete es als das „größte Sanktionspaket“ gegen das Land seit zwei Jahren. In dieser Erklärung sagte die EU, dass „Russland zunehmend auf Kryptowährungen für internationale Transaktionen angewiesen ist.“

Die neuen Sanktionen erfolgen nur drei Tage nach Russlands Die Staatsduma hat eine Gesetzgebung verabschiedet Etablierung des ersten umfassenden Rahmens des Landes zur Regulierung von Kryptowährungen, wobei die meisten Vorschriften am 1. September in Kraft treten sollen. Das Gesetz schafft einen rechtlichen Rahmen für Krypto-Börsen, Verwahrstellen, andere Anbieter digitaler Vermögenswerte sowie Händler und Investoren.

Das 21. Sanktionspaket sieht auch die erstmalige Einführung eines möglichen vollständigen Drittstaatenverbots für Krypto-Asset-Dienstleistungen vor. Dieses neue Instrument ermöglicht es der EU, jede Transaktion zwischen einem EU-Anbieter und einem von Russland genutzten Krypto-Anbieter zu untersagen.

Neben dem Vorgehen gegen digitale Vermögenswerte verhängt die EU Vermögenssperren und ein Verbot, 94 Banken und bedeutenden Finanzinstituten Mittel zur Verfügung zu stellen. Zudem weitet sie ihr Transaktionsverbot auf 33 weitere russische Kredit- und Finanzinstitute aus.

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