Indien hat seine Kontrolle über Krypto-Betrügereien und damit verbundene Bedrohungen verschärft. In der jüngsten Entwicklung hat Indiens Enforcement Directorate (ED) eine Geldwäscheuntersuchung zu einem angeblichen 35-Millionen-Dollar-Krypto-Over-the-Counter-(OTC)-Handelsbetrug eingeleitet. Während der Krypto-OTC-Betrug zunächst den Verlust von nur 10 Millionen Dollar meldete, hat die Untersuchung nun ergeben, dass der mutmaßliche Betrug möglicherweise mehr als das Dreifache des ursprünglichen Betrags erreicht hat.
Der ED erklärte, dass die illegalen Anbieter Investoren mit gefälschten Versprechen von rabattierter Krypto-Token-Allokation durch OTC-Deals angelockt hätten. Doch der Angeklagte hat diese Token nicht wie versprochen geliefert, nachdem er Millionen von Dollar von den Opfern eingesammelt hatte.
35-Millionen-US-Dollar Krypto-OTC-Betrug in Indien aufgedeckt
Laut einem Bericht hat die Enforcement Directorate of India eine Untersuchung eines OTC-Krypto-Betrugs eingeleitet. Die Geldwäscheuntersuchung wird vom Bengaluru Zonal Office der ED, gemäß dem Prevention of Money Laundering Act (PMLA), 2002, geleitet.
Bemerkenswert ist, dass die Untersuchung der ED-Abteilung eingeleitet wurde, nachdem ein niederländisches Unternehmen eine Beschwerde gegen den angeblichen Krypto-OTC-Betrug eingereicht hatte. Laut der Beschwerde wurde das Unternehmen von Betrügern im OTC-Geschäft mit virtuellen digitalen Vermögenswerten (VDAs) betrogen.
Wie vom ED berichtet, haben die Angeklagten ihre Versprechen, Kryptowährungen zu reduzierten Preisen anzubieten, nicht eingehalten. Viele Investoren erhielten nur einen Teil des versprochenen Betrags, andere erhielten überhaupt keinen Token. Dies hat zu erheblichen finanziellen Verlusten für alle Investoren geführt, die im Krypto-OTC-Betrug ins Visier genommen wurden.
Wie wurden die Opfer betrogen?
Es ist bedeutsam zu erwähnen, dass die ED drei Hauptnamen im laufenden Geldwäschefall enthüllte. Es handelt sich um Mohammed Waseem, Saurabh Diwan und Vaibhav Gupta, die Berichten zufolge die Beschuldigten des Krypto-OTC-Betrugs sind.
Weiter erklärten die indischen Ermittler die Organisation und Ausführung des Verbrechens durch das Trio. Laut ED nutzten diese drei Männer private Telegram-Gruppen und persönliche Treffen und präsentierten sich vor den Opfern als vertrauenswürdige Personen. Bevor sie Investoren zu größeren Beträgen überzeugen konnten, führten die angeblichen drei zunächst kleinere OTC-Transaktionen durch.
Nachdem diese bedeutenden Gelder gesammelt wurden, durchlief das Team sie offenbar mehrere Krypto-Wallets, um die Herkunft zu verbergen. Diese Gelder wurden Berichten zufolge auf das Konto von Ravindra K, einer in Bangalore ansässigen Person, überwiesen. Die Notaufnahme vermutet, dass er einer der Hauptakteure im Krypto-OTC-Betrug ist.
Indien verschärft die Vorschriften zur Bekämpfung von Betrügereien
Da Krypto-Betrügereien und Hacks in Indien weiter zunehmen, stärkt das Land nun seine Kontrolle über die Branche. Wie CoinEdition bereits berichtete, führt die indische Regierung neue Krypto-Vorschriften ein, die sich über Steuervorschriften hinaus konzentrieren.
So hat die Reserve Bank beispielsweise ihre restriktive Haltung gegenüber Kryptowährungen bekräftigt. Während das Land digitale Vermögenswerte weiterhin nicht als gesetzliches Zahlungsmittel anerkennt, möchte die Bank Finanzinstitute von Krypto-Exposition fernhalten. Das Land hat außerdem seine Regeln zur Verhinderung von Geldwäsche (PMLA) und Anti-Geldwäsche (AML) verschärft, um Investoren zu schützen.
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